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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1510.

Meyland oder einich ander Stett innemen solt, sonder daz man da paß vnd prouiand finden soll vnd laß dassuch daby bliben.

Sodann der vnbezalten solden halb Hab sin Ht. vor gesagt, was die Verein inhalt vnd recht sye, das welleer volziechen, aber Er sag, er Hab vns gelt geben vnd sye vns kein gelt schuldig gewesen, denn wir haben Im mtgedient, sonder haben wir In zu vnsegklichen mergklichen costen bracht, denn er Hab den krieg angefangen vndgemeint, wir weren zu Im komen; da das nit bescheen, Hab sin Ht. knecht müssen versolden von den Hisp^niern, Lampartern vnd andern, des sin Ht. vertragen bliben, wa wir komen weren, vnd das gelt, so er vnsmüssen geben, Hab er denselben soldnern geben vnd vermein vns wytter nit schuldig sin, der Hoffnung, wir werdennit von siner Ht. vßtruken oder abrissen, so er vns nit schuldig sye, sonder wa wir das vnderstanden, wurd sinHt. das nit gestatten.

Ab solicher red wir Kotten vnd nit vnbillich mergklich erschreken empfangen vnd daruff meister Walchsberuft vnd Im den Handel fürgehalten, mit entdekung, wie vnser gnediger Herr von Sytten vns Eidtgnossen nidiß Sachen gebracht vnd zugesagt, lib vnd gut by vns im veld zelassen vnd gegenwirtig zesind, das nit bescheen,ouch niemand, der die vnsern fürte zugeordnet Hab; daruß entsprungen, daz man wider heim gezogen sye, daz er solichen vrsachen fürer in der Sach handeln, damit anderes von der b. Ht. in die fachen geschechen werd!denn so das nit bescheen, weren wir in fürsorg, die ding wurden vff gedachtem vnserm gnedigen Herrn von Syttenersitzen Zc., mit mer Worten.

Vff solichs Meister Walther sich erbotten hat, zum getrüwlichsten in der Sach wellen handlen, vnd ist dar-nach morndeß wider kommen vnd vns Kotten anzöig getan, was Er mittler zyt gehandelt Hab vnd darufflendt, daz In gut vnd nüz sin bedunke, dz wir jemand zu ettlichen Cardinnelen verordnet, die mit Inen redestvnd handlen wellen, sich der dingen ze vnderziechcn vnd die b. Ht. ze bewegen, vns mit gnaden abzuuertigest'Daruff wir rettig worden sind, daz vns nit gut beducht hat, selbs mit den Cardinelen zereden, aber damit dest'noch nützit an vns erwunde, so sollen wir mit dem Hauptmann reden, als wir ouch getan haben, daz er mit etlicheCardinelen, so In zum Handel nutzlich sin bedunken, reden vnd der Sachen berichten welle, damit sy mit b.handeln, so vns zu gnediger abuertigung mög erschießen. Demselben nach hat sich der Hauptmann aber gutwili'öerbotten vnd darnach wider zu vns kommen vnd gesagt, wie daz er dem beuelch nach, Im von vns bescheen, st^dem Cardinal Regnin, der allergeschiktest sye, mit b. Ht. zereden, die Sachen geredt vnd sürgehalten, der Hab p igutwillig erbotten, vnd als das ouch bescheen, Hab die b. Ht. demselben Cardinal geantwurtt, die Sach sye ^Er solle In lassen machen w., das derselb Cardinal ouch hat lassen bescheen.

Demselben nach wir vns wytter vnderredt vnd Audienz begert vnd also für b. Ht. komen vnd nachuolgestmeynung sürzetragen beuollen haben:Allerheiligster Vatter, demnach wir vorderigs tags vor üwer Ht-"zum andern mal erschinen sind vnd sy vff Jr erst gegeben antwurt demütenclich gebetten haben, der vßstcndffll"Solden halb mit gnediger antwurt ze begegnen, demselben nach üwer Ht. vff Jr vordrigen meynung beharrt, darwir nit klein beherzigung vnd erschreken empfangen haben vnd daruff im allerbesten vns vnderredt vnd des ret^lworden, noch wytter vnd zum dritten mal üwer Ht. anzekeren vnd allerdemütenclichest unseres vermögest^ sbitten, dz dicselb ü. Ht. gnedenclich angeborner miltikeit bedenken welle, dz die vnsern in gedachtein M "wenig schadens an lütten vnd an gut empfangen, etlich Sum redlicher knechten zu Chum in der Statt vndenden verloren haben, die erstochen worden, deßglichen daz sy groß mtte vnd arbeit, ouch Hungersnot gelitten r"'mergklich expenß gehept haben, als sin b. Ht. hinuor eigentlich gehört Hab, darzu daz dieselben knecht biß in d^andern monat by den acht tagen gedient haben, sollichs alles sin Ht. gnedenclich vnd vetterlich-zu hertzen instst^vnd mit andrer gnediger antwurt, denn noch bißhar bescheen, begegnen welle, darzu ouch für ougen fassen,vnser gnediger Herr von Sytten, der diso ding alle zuwege bracht vnd procurirt Hab, nit mit kleiner müe, vliß ^arbeit hierin ouch von siner Ht. gnediclich bedacht, damit deßhalb nutzit vff Jn sitzen werd, denn sin gnad sye^ '

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