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December 1510.
zu schwach diene, denn sin Ht. Hab dem byschof beuolhen, die vj'" knecht zu erfordern allein zu beschirmung sinerHt. und der kirchen, als wir Oratores setz sehen, merken vnd verstanden, dz es siner Ht. not tue vnd dozemal notgetan hat, vnd sye nit der meynung, daz er den küng vh Jtalia triben, sonder so er wider sin Ht. sin, welle ersich gegen In in gegenwer stellen, vnd sye solichs war vnd dem bischof bevolhen, der vrsach der byschof die war«heit fürgeben Hab. Aber die schrist zöig an, daz von siner Ht. wegen anderes fürgehalten, denn an Im selbs gV«wesen sye, als ob lugery von wegen siner Ht. fürgehalten were, das smech sin Ht. nit wenig.
Zum andern werde in derselben schrist angezogen, daz sin Ht. den haß vnd nyd, so er zu dem küng vonFrankrich trag, vß dem herzen lassen wolle, als ob sin Ht. ein nydig, hessig herz hett vnd Cristenblut an not vnder«stand ze vergießen; das sye einem Boltron vnd nit siner Ht. zuzemessen, solichs sin Ht. nit zu kleiner smach diene,als wir das selbs wol mögen ermessen.
Zum dritten so haben sich die Eydgnossen in derselben schrist erbotten, gütlich zu suchen, damit solich krieggericht vnd hingelegt werden. Das sye one not gewesen, sin Ht. bedörff keiner Achtung mit dem küng von Frank«rich, welle ouch keine annemen, denn mit nutz der kirchen, vnd so die Eidgnossen siner Ht. pundgnossen gewesenvnd noch syent, so Hab Inen nit gebürt, mittler zesind, sonder Inen schimpflich, sich deßhalb zeerbieten vnd hellInen baß gezimpt, das sy siner Ht. zuzogen weren vnd als getrüw pundgnossen getan hetten, wie denn der punt«brief das vswist. Es sye och an not gewesen, daz wir Eydgnossen mittler weren, denn die künigin von FrankrichHab selbs Jr ambasiatores by siner Ht. gehept vnd Achtung suchen lassen, deßglichen ander künig, groß fürstedvnd Herren, der vrsach solichs erbietens nit not gewesen, daz die Eidgnossen mittler weren, sonder hett sin A>gemeint, wir hetten vns als puntgenossen vnd nit als mittler erbotten, deßhalb sin Ht. solichs artikels halb abervnd nit vnbillich mißuallen empfangen Hab vnd daruf das breue lassen vsgan, vff Meinung, dz sin Ht. gemeinb^sy were solicher stolzer geschrift vertragen worden. Daz aber wir sagen, daz wir nit alle daby gewesen, da die ß'^schrist vßgangen sye, das mag sin Ht. glouben, aber die schrist zoig es an, daz sy von gemeinen Eidgnossen vßLucern bescheen sye.
Vnd als wir fürer begeren, dieselb schrist ze besichtigen vnd vns deren abschrift zegeben, das solle beschervnd vns nit abgeflogen sin. Vnd hatt vff das vns zestund die Missiuen fürgehalten, sechen vnd vns selbs die ab«schriben lassen.
Zum andern, als wir fürgctragen haben, demnach vnser obern mit siner Ht. in ein pündnuß gangenda wellen sy dieselb püntnuß vnd alle artikel darin getrüwlich vnd vnbrochenlich halten Zc. Das geuall siner -A'-welle vns ouch des gentzlich vertruwen, deßglichen welle sin Ht. hinwieder dieselb puntniß, wie wir ouch, halll"vnd volziechen biß in den tod vnd alles das erstatten, dez In dieselb pundtniß bind vnd berür.
Zum dritten haben wir begert, daz sin Ht. das Reuerß derselben puntnuß halb vffrichten vnd geben Wele-da sag sin Ht., daz er dasselb Reuerß vnder dem bly vor langem vffrichten lassen vnd den Eydtgnossen das Zv"zeschiken beuolhen, es sye ouch solichs bescheen; wie aber mit demselben brief gehandelt oder in wes Hand dersekomen, sye Im verborgen; wol möcht sin Ht. achten, er wer zu Händen der Franzosen komen. Aber wie dein, ^sy das Reuers komen, wahin das welle, so sye sin Ht. erböttig, daz sy welle verfügen, daz ein ander Reuers virgeAcht vnd mit der blyen bull, so wir das nit wellen in gestalt eins breuens, verwart vnd vberantwurt werd, den"alles das In die pundtnuß bind, welle sin Ht. getrüwlich vollziehen, in Hoffnung, wir werden das ouch tun-
Zum Vierden sye von vns angezogen, wie wir ein anzal knecht in siner Ht. dienst gcschikt, wie die kein dm )'zug ghept, Hunger gelitten vnd sust Irrung vnd Verhinderung ingerissen, dz sy zu siner Ht. nit haben mögvvkomen, sonder wider hinder sich haben müssen zicchen zc., wie denn der selb artikel das anzöig. Da laß smdas by siner ersten red bliben vnd sag noch hüt by tag, wa die knecht fürgczogen weren, si hetten Meyland (vvganz Italien offen sunden, das mög bybracht werden. Aber es syen etlich, die velicht von den andern nenn'»,die haben gewent, denen wolle das gott verziehen vnd laß das daby ouch beruwen, guter Hoffnung, wir wcrdcv