520 October 1510.
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Dilsotis öiiis, Dratoridus Delvstiorum in Duesrua oougrsAatis. LiAismunckus.
S7S.
Freiburg. 4640, 15. November (Freitag »ach Martini.)
Archiv Zreiburg.
t». „Alsdann vnser lieben vnd getrllwen Eidgnossen von Vri vnd Vnderwalden Boten von weg?»der Ansprechern beyder orten, deßglichen vnser lieben Eidgnossen von Swyz knechten, so vnserm hl. Vasttdem bapst in dem Zug zu Bonogny gedienct vnd deßhalb an Jörgen von der Flu Jr vßständcn solden halbansprach gehept, darlimb si hievor Jr vrteillen im land Wallis wider In erlangt vnd die begert habe»/Inen gegen Jörgen vff der Fluh zu verhelfen, damit si nach besag Jr erlangten Vrteilen Jr vsstände»sölleir bezalt werden, Ist durch min Herreil Rät vnd burger der Statt Friburg Inen geantwurtet, was betAbschaid nechst zu Luzcrn gemacht vstrukt, dabi lassen es min Herreil bliben." Aber der Appellation od^des Banns wegen, den Jörg auf der Fluh zu Tarantaise gegen diejenigen erwirkt hat, welche von st»^Knechteil seine Güter kaufeil, hat man Jörg auf der Fluh vermocht, in die Hand eines geschwornen Not»»''seinen Abstand hievon zu erklären und die Erklärung in seinen eigenen Kosteil all der Erzbischof von Tara»'taise zu senden, damit dieser Bann widerrufen und die Knechte um ihre Soldansprachen bezahlt werbe»mögeil. Auch ist den Boteil geantwortet, Hans Jacobs und Anderer wegeil, welche in Wallis auch Urtheilegegen Jörg auf der Fluh erlaugt habeil, soll es auch bei dem Abschied zu Lucern bestehen und jener b»»Widerruf und Ehrenerklärung geben. Da aber Jörg auf der Fluh sich dessen weigert, so soll st»^ihn hier oder wo es ihm beliebt, mit dein Recht suchen. I». Hans Huber, als Statthalter Molchszur Gilgens, Burgers und des Raths zu Lucern, welcher einige Knechte aus dem Thurgau unterBefehl gehabt, und Hans Zuppiuger von Napperswyl, als Gewalthaber des edlen', vesten Vilgeri von i"»hohen Landenberg, der auch eine Anzahl Knechte, beide in des Papstes Dienst, unter sich gehabt, '»0 »nach ihrer Behauptung noch Soldausstände an Jörg auf der Fluh haben, habeil ihr Möglichstes geth»^voil ihm diese Rückstände nebst Kosteil zu erhalten. Nach langer Verhandlung hat er in Gegenwart 'beideil Venner von Freiburg, wie diese vor dem Rath bezeugen, die Erklärung abgegeben: Er sei eingener Mann und einem solchen gezieme es sich nicht, mit Jemanden einen Pact zu machen, der st» ^Kindern zum Nachtheil gereichen könnte. Sofern er aber, wie er hoffe, aus dieser Gefangenschaft kw»»»und andere eidgenössische Knechte solche Anspracheil gegen ihn mit Recht aufrecht zu stelleil vermöge»,wolle er beider obgemeldeter Hauptleute Kuechte mich iu solchem Rechte inbegriffen erachten, ohne daß »»ihn deßhalb weiter rechtlich zu belaugeil nöthig habe. (Das Datum der letzteil Verhandlung ist beso»^angegeben: Zinstag nach Catherine a°- x°)