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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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August 1542.

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vou Zürich, Bern und Schaffhausen aber 5 Gl. Das soll jedes Ort unch Zürich schicke» oder auf demnächste» Tag erlegen. I». Die Voten der VII Orte begehren von de» III Städte» Antwort wegen derObrigkeit zu Frauenfeld, indem sie lange bevor man das Landgericht erworben, die hohe» und nieder»Gerichte daselbst besessen haben. Darauf erwiedern die drei Städte, sie sprechen von diesen hohen und »iedernGerichteil nichts an; aber weil sie die Edelleute und Gerichtsherreil in der Landgrafschaft Thurgau von des Land-gerichts wegen zu schirmen schuldig, weil die von Frauenfeld ihnen deßhalb geschriebeil, und da sie vorhindabei gesessen", so erwarteil sie, daß man sie auch jetzt dabei sitzen lasse. Die VII Orte entgegnen: dazugegeben sei, daß sie alle Herrlichkeit über Frauenfeld haben; da die Edelleute die Frauenfelder ansprechen,und nach allen Rechteil der Ansprecher den Angesprochenen vor dessen ordentlicher Obrigkeit suchen müsse;da endlich zwischen den Parteien ein Span walte über die Einnahme der Kundschaften, so wollen sie, dieVII Orte, damit weiterer Ulirath erspart werde, darüber absprechen und fürfahren, und ersuchen daher dieIII Städte, von ihrer Forderung abzustehen. Letztere wollen bei der vorigen Antwort bleiben, aber dieKundschaft einnehmen lasseil, mit Vorbehalt ihrer Rechte. Hienach sprechen die. VII Orte die Zuversicht aus,bei ihrem ruhigen Posseß verbleiben zu können, indem sie ohne Recht nicht nachgeben würden. Damit aberdie Sache gefördert werde, sollen die drei Städte nach der Heimkehr der Boten ihren Entschluß nach Zürichmelden, v. Die Eidgenossen von Wallis antworten auf die Mahnung der Reichsfürsten in Betreff deseroberten savopischen Landes, sie können sich über diesen Anzug »licht genug verwundern; denn sie haben, alsder Herzog vor Jahren sein Land verloreil, als dessen treue Bundesgeuossen eine kleine Anzahl Flecken inihren Schirm genommen, und zwar mit Gunst und Nachlaß des Fürsten selbst; dieselben seither vor allemUngemach bewahrt und später mit des Herzogs Botschaft einen freundlichen Vertrag vollzogen, bei welchemsie auch zu bleiben hoffen. Die gleiche Antwort schreiben sie auch dem römischen König und den Reichs-fttrsten zu. Der Bote von Bern eröffnet: da der Kaiser und die Reichsfürstcn seinen Herren auch (beson-ders) geschrieben, so wollen sie denselben wieder schreiben und die Eidgenossen damit nicht bemühen. Freiburgwill zuerst vernehmen, was der König von Frankreich und die Eidgenossen von Bern und Wallis antworten,weil diese den größten Theil solchen Landes im Besitze haben. Darauf wird den Gesandten vou Bern undFreiburg erklärt, man wäre, nachdem der Kaiser und die Neichsfürsten uns um gütliche Unterhandlungersucht und für den Fall des Mißliugeus Commissaricn zu rechtlichem Spruch verordnet haben, zu solcher Ver-mittlung willig gewesen; weil nun Bern andeute, daß es lieber den Kaiser und die Neichsstände handeln lasse,so lasse man dieses geschehen, wolle es aber nochmals in bester Freundschaft ermahnen, die jetzigen Umständewohl zu erwägen und den Fürsten des Reiches so zu antworten, daß mit der Zeit nichts Anderes darauserfolge, indem mansolcher fremden Sachen" sich nicht annehmen würde. «II. Der König vou Frankreichhatuns" auf diesen Tag geschrieben, linser letztes Schreiben von Baden enthalte mancherlei hochwichtige Sachen,auf die er nicht so schnell antworten könne, weil er im Felde sei und seine Näthe nicht um sich habe, undweil er seinen Gesandteil, den Herrn von Boisrigault, vorerst zu sich berufen müsse, um über Alles genauenBericht zil empfangen; darum sei demselben befohlen, sobald wie möglich zu ihm zu kommen; sobald er allerSachen verständigt sei, »volle er auf jeden Punct bestimmte Antwort geben; er bitte, diese Antwort nichtübel aufzunehmen, denn er erkenne den guten Willeil, den wir ihm beweisen und danke uns auch für dieErmahnung des Kriegsvolkes, bitte uns auch, daß wir die zwischen ihn» und uns bestehende Bündniß undFreundschaft nicht zerstören lassen. Dabei schreibt Boisrigault, der König habe ihn zu sich geladen, er werdeaber bald wieder hier eintreffen und über alle Artikel Antwort bringen, weßhalb er bitte, daß die Eidgenossen