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September 1551.
eine Verehrung verabfolgen lassen; schließlich aber habe er ihnen nichts geben wollen und bemerkt, er s"ihnen nichts Weiteres schuldig, als die 800 Kronen, wenn sie aber etwas haben wollen, so wolle er ihnenK0 Kronen geben, aber dieselben das nächste Jahr von dem Zoll abziehen. Sodann habe er 5 Kronen ansdem Zoll genommen, um den Markt ausrufen zu lassen, und ebenso 2 Kronen, um die Quittanzen zu mache"-Dessen beschweren sie sich und beglauben, es sei laut Leheubrief heiter vorbehalten worden, nebst den800 Kronen den Boten eine ziemliche Verehrung zu geben. Da die Boten der übrigen Orte ohne Instructionsind, so wird das heimgebracht, um auf dem nächsten Tag mit Befehl zu erscheinen, wie man künftigdem Zoller handeln und reden wolle. ?». Die Eid- und Bundesgenossen aus dem obern grauen Bundbeklagen sich, daß die Zoller ihnen den Zoll steigern, und bitten, dieses abzustellen. Man beschließt, deinCommissar zu Bellenz zu schreiben, er solle den Zoller vermögen, beim Zollrodel zu verbleiben und keineNeuerungen vorzunehmen, v. Die von Schmilz ziehen an, ab dem Tag zu Baden seien Klagen gekommen,wie der Münzmeister derer von Uri böse Münze schlage, und es werde gefordert, daß dieses abgestellt wecdc-Die Boten der beiden übrigen Orte sind ohne Instruction; doch wollen die von Uri die Sache an ihre Obci"bringen, dainit mit der Münze eine Probe vorgenommen werde, obivohl bei ihnen keine Klagen vorgekommenseien. A, Die Gesandten des obern grauen Bundes beklagen sich ferner, wie die von Bellenz einen Mac thaben ausrufen lassen, dessen sie sich sehr beschweren, indem dadurch ihr Markt zu Rnffle wesentlich verkleinertwerde; sie bitten, dieses abzustellen. Es wird beschlossen, an den obern Bund zu schreiben, man könnedermalen den betreffenden Markt nicht abschlagen, weil er so nahe und im Herzogthum Mailand undandern Orten ausgerufen worden sei; mittlerweile aber wolle man die von Bellenz vernehmen, was sie diesfallshaben, und mit gehöriger Antwort begegnen, v. Baptista Ponzio, Sohn von Carlo Francisco, ist angegck'^worden, er habe die Werke der Florenzerei gebraucht oder brauchen wollen. Die Boten haben diesfalls ke>ncInstruction; nichts destoweniger hat man „zu gutem, diewil mau ouch mit gar lnters noch gwüsses fundcn ,ihn aus der III Orten Gericht und Gebiet schwören lassen, und daneben dem Vogt zu Bollenz befohkci,sich über ihn und Andere zu erkundigen; es soll nämlich Einer in Piemont sein, der um die Sache >msmSollte er den genannten Carlo Francisco in seiner Amtsverwaltung treffen, so soll er ihn ins Gesäugtlegen und den Orten Bericht geben, f. Es erscheint Johann Aruardus, gewesener Statthalter in Bollenz,und eröffnet, ein armer lahmer Mann, genannt Meister Gwid Mall, aus Bollenz gebürtig, sei mit s""^Ehefrau, die seit einem Jahre krank („betrig") sei, zu Mailand haushäblich. Da er sich mit seiner Hundorpnicht wohl ernähren könne, so bitte er, ihm zu bewilligen, sein Hab und Gütchen, das er zu Bollenz h" ^anzugreifen und nach Mailand zu ziehen; Kinder habe er nicht. Da er keine Kinder hat, und sonst nieiiM» ,der das Verlangte verwehren wollte, hier gewesen ist, so hat man bewilligt, daß der Vogt ihm undFrau für ihre Notdurft in Ziemlichkeit etwas verabfolgen lasse. K. Zu gedenken, wie sich die vonbeklagen, daß die zu Lauis ihnen den Zoll abnehmen, während andere Vogteien, als Crischano („crision ,Livinen und Bellenz nichts geben, und bitten, ihnen behülflich zu sein und deßnahen die Sache an die Obczu bringen.