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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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484
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4 März 1551.

St, Kaller Documente, St. A. Zürich: Band 59 k. 134 vorso, und daSwt.ftsarch.v St. Gallen- Vereinzelte Abschiede. Acten- und Büchernrchw (»istorwa 1^.16) enthalten das^ouip erneut ginn Schivyzer Abschied, nämlich die von den Vlll Orten erfolgte Genehmigung der zwischen. e vereinbarten Artikel für diejenigen Höfe, in denen der Abt die niedere Gcrichts-

vauelt hat. Als solche Hofe werden hier genannt: Altstätten. Marbach, Bcrnang und Balgach, die auf dc»lsruyern Tage ihre Votschaft vor den Eidgenossen hatten. Die vorliegenden und genehmigten Artikel sindmateriell die gleichen, wie bei Thal, nur bei jenen Functionen, bei denen hier einfach der Landvogt thätig^ M .r- ^ ""d ^ ^"»dvogt mitsannnen. Es siegelt der Landvogt zu Baden, Gilg Tschad-,

des Raths zu Glarus. den 12. März (Donstag nach Lätare).

Zu Ii. 1551, 23. März. Bürgermeister und Rath von Lindau an den Landvogt zu Baden. Dieser

4wge ser von den Gesandten von Zürich. Lnccrn. Schwyz lind Glarus. die zu Baden versammelt waren.

un schreiben angelangt, in welchem sie sich beschweren, daß der Prädicant von Lindau (unser") von

eungen dortigen Bürgern und Büchsenschützen durch ihre Obrigkeit und die Landschaft des Abts von

M,'l Bundesgenossen, bis in die Stadt St. Gallen geführt worden sei. Da die benannten

. N ?" b" "»ander versammelt sein werden, so gebe man zu Händen derselben dem Landvogt

Mm " freundlichen Bericht. Die betreffende Begleitung des Prädicantcn sei ganz ohne Wisse"

un Millen des Rathes erfolgt. Nachdem man von der Sache Kcnntniß erhalten und die Betreffenden

omuver befragt habe, habe sich ergeben, daß das fragliche Durchführen gar niemand zun. Trotz geschehen sei.

sondern sie seienalso Mellich (schlechtlich?)" und ein Theil nnbcwchrt, still, freundlich undschidlich"

nrc)gczogcn. Da nun solches ans Versehen und ohne Gefahr und für niemand zum Verdruß geschehe"

Slc'lnllck '""s" Endlich. sich hierüber nicht beschweren; der Rath werde Wiederholungen von

cycin vorbeugen. St. A. Zürich: A. Abt St. Galle».

Bürgermeister und Rath von St. Gallen an Zürich (und die übrigen Schirmorte).... « v°" Rathsboten von Zürich. Lucern. Schwyz und Glarus eine ab dem letzten Tage

z -uaden erlassene Missive erhalten. Dieselbe melde, die genannten Orte seien berichtet, wie der Prädicant9,'. ^ etwas gehandelt und geredet habe, weßwegen er sich entfernen mußte, und wie dann Einige vona b? M bcwafsiret durch des Abts von St. Gallen Landschaft geführt haben. Die Obern haben Hiera»b.t 'Rißfallen. nun die von St. Gallen den benannten Prädicanten in ihre Stadt aufgenommenn' daselbst Aufenthalt geben sollen, so sei zu besorgen, daß ihnen und den IV Orten hierausN.,^, 5 c"'üchte- Um diese zu verhindern bitte man die von St. Gallen, sie möchten diesenu"" "for er ich verweisen. Dieses freundliche und eidgenössische Schreiben und Warnen verdankeT» ü . a, Erbietung, solches allzeit zu vergelten, lieber die Sache selbst bemerke >""»

llnzem sei der Prädicant von Lindau, ohne daß man (vorher) etwas wußte, in die StadtSt c« ominen undain oder acht" Tage daselbst gewesen. Da haben ihn die Prädicanten Z"

. V"' Gewohnheit sei, zum Predigen angestellt. Man habe dann nachgefragt,

sei e» » Lindau, wobei aber unbekannt geblieben sei, was er gethan habe,

l.nti... r ^ / rer Wochen bei einem guten Freunde geblieben. Dann haben die von Lindau ihn wiederdann./m' k/"" r ' ^°u, Gallen ab dem Tage von Baden heimgekommen sei. Als letzterer

übel c. ^ berichtet. Ivic die von St. Galleu bei den Eidgenossen wegen des Prädicanten

aua-»».... ^ '""bten. was er gethan habe und als ob sie ihn zu einem Prädicanten

U..?väbrM t a.?s Dadurch geschehe ihnen unrecht und bedauern sie. daß es Leute gebe, die solch'St Gallei ^"eu. Mau bitte, solchen keinen Glauben zu schenken, sondern die Antwort derer vo»i. l zu vernehmeil. St. A. Zürich. A. St, Gallen Stadt, - St. A. Lttcem: Uttemgebu.idenc Abschiede,

vom 1^2 Nia'i 155l" Roten zum Abschied vom 3. Mai 1551, das Schreiben von Gilg Tschad'