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April 1550.
24. August) hineinkommen, sollen sie liebst dem Luudvogt die Brücke beschauen und scheu, wie mau an ciN"beständigen Ort mit den geringsten Kosten eine Brücke erbauen könne, und was sie finden, wieder an lPObern bringeil, ob man eine bleibende Brücke erstellen oder es bei einem Fahr bleiben lassen, und obfür die erste Erstellung der Brücke etwas beitragen wolle. Dabei haben die Boten mit den andern Coinnnnuder Landschaft Nivier freundlich reden lassen, da die von Cresciano die jetzige Brücke in ihren Kosten elfteund die andern früher an „solche Brüggen" denen voll Cresciano zeitweilig etwas gesteuert haben, so »w) ^sie diesmals etwas an die Kosten beitragen. Als ihnen dieses vorgestellt worden ist, haben sie so )verweigert. K. Vogt Schorns eröffnet Namens derer von Rivier Folgendes: 1. Die von Rivier bcklaösich, wie die von Bcllenz ihnen großen Schadeil thun bezüglich des Fischens mit großen Garnen undwas ihren Bräuchen zuwider sei; sie bitteil die Obern, solches abzustellen. 2. Auch die voll Innsihnen Schaden „mit gärn nf dem iren sischstächent nachdem und die abgenden fücher gschlagen wal3. Die voil Nivier werden auf andere Gerichte berufen, lim über Sachen zu antworten, die zu -vorgefallen seien; sie glauben nur da antworten zu sollen, wo der Handel sich zugetragen habe. 4. Es w ^ihnen das geistliche Amt „Vicariad" aus ihren Händen gezogen werden; sie bitten, dieses zu verhindel»,^sei denn, daß man den Propst zum Klösterli zu diesem Amt annehme, der ein ehrlicher geistlicher Herrihnen wohlgelegen sei, „wider Bellez noch ander stäken, do dann etlich geistlich Priester vermeinen, einen zu eriNund das zu vermiden costen und anders erhaltnus, daß sömlich vichariat kumlich und jedem priester ge ^ ^sig". I». Ambros de Bonatha von Claro bittet, ihm zu bewilligen, unter unser lieben Frauen KircheKloster zu Claro ein „ruche gand" aufzubrechen, die zu bebauen und Weingärten anzulegen, was ihm ^der Commune gestattet worden sei. Jeder Bote ist berichtet, daß dieses niemand schade, da es nichtWeid, sondern „ein ruche gand" sei, was der Landvogt von Cresciano, Vogt Schorns, bezeuget ^I. Balthasar Ritler, Vogt zu Bollenz, legt zu Händen jeder Obrigkeit den Boteil folgende Artikel vorverlangt baldige Antwort: 1. Ein Priester, Allgustin Bruno, sei wegen Vergehen vom Lande gezogen- 'Befehl der Obrigkeit habe dann der Vogt sein Hab und Gut zu der Obrigkeit oder der Kammer Händen ^und einen Ruf ergehen lassen, daß jeder, der dem genannten Priester etwas schulde, bei Strafe des Diebstahls daanzeigen solle. Nun zeige sich, daß die Schulden das Guthaben übersteigen; insbesondere führen zwei Sch>^^eine Ansprache vom Erbe ihres Vaters und ihrer Mutter her. Dieser Ansprachen wegen beschwere si^Vogt und verlange Weisung, ob er zu Händen der Obrigkeit die Güter verkaufen oder denübergeben solle. 2. Vor zivei Jahren sei bei den Obern geklagt wordeil, daß man in Bollenz ohne obrig^ ^Erlaubniß Allmenden einschlage, weßhalb ihm ein offener Brief mit dem Siegel derer vonzugekommen sei, daß die eingeschlagenen Allmenden wieder ausgeschlossen werden sollen, es sei den», ^hiefür Erlaubniß der III Orte vorliege. Alls das habe er einen Ruf ans St. Matthäus Tag (21.1540 ergehen lassen, daß die Besitzer eingeschlagener Allmenden in drei Monaten obrigkeitliche Bervibft^erzeigen, oder bei 10 Kronen Buße die betreffenden Allmendeil wieder auslassen solleil. Da seieil ^verzeigt worden, die weder das Eine noch Andere gethan haben; Instrumente haben vorgewiesen duSeinione, der Schund von Lugiacho und ein Priester zu Girong (Girone?); die Andern, welche eingesM ^Allmenden besitzen, dürften nach der Meinung des Vogtes strafbar sein. 3. Alls der letztenhaben Consnl und gemeine Nachbarn von Large (Largario?) den Boten angezeigt, ihre Kirche und P ,sei ganz arm und einige Zeit ohne Priester gewesen, so daß während dieser Zeit zwei oder dreiohne Beicht und Sacrament gestorben seien; jetzt haben sie einen Priester bekommen, mit dem BersP