Mai 1525.
Erklärung der Annahme und das Geleit nach Basel geschickt werde. Wenn dies, wie man hoffe, geschehe, so bitteman zudem, auch deu andern Herren diesen Abschied zu verkünden und dieselben um ihren Beitritt anzugehen, sc.Mau habe im Vertrauen auf das Regiment :c. mit deu Bauern so viel gehandelt, daß sie wohl morgen schonoder nächstens abziehen und den Anstand halten werden, n. s. f. K. A. Basel: MM-n, e. rs a.
8) 1525, 7. Jnni (Mittwoch i» der Pfingstwoche). Heinrich Wetzet, Oberster, und gemeiner Rath imSundgan und obern Elsaß geloben in bester Form, den von Basel besiegelten Anstand, Frieden und Abschiedzwischen dem Regiment von Ensisheim, den Prälaten, der Ritterschaft, dem Bischof von Straßburg und demAbt zu Murbach und Lüders einerseits, und dem gemeinen Haufen anderseits, den die Herren Eidgenossen ver-mittelt haben, bis zu Ende der gütlichen Unterhandlung fest zu halten ... K. A. Schasshausm: Caps-.
9) 1525, 1t). Juni, Ensisheim. Landvogt, Regiment nnd Räthe der Fürst!. Durchl. von Oesterreich, gemeineRitterschaft und der Adel im Elsaß und Sundgau sagen den Anstand, den die Boten von Zürich, Bern, Basel,Solothurn und Schasfhausen auf Dienstag nach Eraudi (39. Mai) zu Basel gemacht haben (folgt ausführlicheAngabe des Inhalts), förmlich zu und wollen die Buuersame zn der ferneren gütlichen Unterhandlung gemäßdem Abschied vergleitet nnd versichert haben.
K. A. Schaffhausen: Correspondenzen (Copie). - St. A. Bern: Abschiede, X. I9ö—194. — K. A. Solothurn: Abschiede, Bd. XIII.
K. A. Basel: A. Bauern-Nebellion.
19) 1525, 19. Juni, Straßburg. Die Räthe und Befehlshaber des Bischofs zu Straßburg geben (in andererRedaction) die gleiche Erklärung. «. A. Schasshausm.
11) 1525, 13. Juni. Georg, Abt zu Murbach und Lüders, erklärt seinen Beitritt mit dem Beding, daß erdadurch nicht weiter verpflichtet werde als die Herrschaft Oesterreich... u>.
Die besiegelten und unterzeichneten Originalien liegen in Basel: A. Bauern-Rebellion.
Sämtliche Stücke sind wörtlich gegeben in Schreibers Bauernkrieg II, 183, 192, 193, 299, 291.
Zu i». 1) 1525, 29. Mai, Basel. Die Send- und Machtboten von Zürich, Bern, Basel, Solothurn undSchaffhausen an den „Haufen" im Breisgan. Erinnerung an den von der vorausgeschickten Botschaft vermitteltenStillstand behufs gütlicher Zwischenkunft. . . Nun schreiben die Regenten zu Eusisheim, daß die Bauern gegenBreisach vorgehen nnd die Stadt zur Parteinahme auffordern, was man sehr beschwerlich finde; denn so wärealle Arbeit, die man doch mehr den Bauern als der Gegenpartei („den andern") zu gut übernommen, umsonst!demgemäß begehre man, daß bis zum Erscheinen einer andern Botschaft nichts Unfreundliches begonnen werde,und verlange darüber umgehende Antwort, :c. K. A. Basel: Mijswm, e. 4i.
2) 1525, 31. Mai, Basel. Die Boten von Zürich, Bern, Basel, Solothurn und Schasfhausen an HansHammersteiu und Gregorius Müller, Oberste und andere Hauptleute des Haufens im Breisgau. Gruß„Uewcr jüngst schriben, >dcß datuin stot den rrr. tag Mey, haben wir vernommen und ab dem daß ir üch ußdem seid anheimsch zuo üwern imsbcn und kinden geton, üch ouch also wyter in still on ferrer tat und Handlungbis (uf) zuokunft üwerer Kotten von Straßburg halten wellen, desglichen daß ir, durch wen joch das beschee,doch zuo vorab durch uns Eidgnossen als liebhaber der gercchtigkeit, das güetlich in der fach, vil gfärlichheit, sadarus entsprießen möcht, zno vermiden, ze handle» ivol liden mögen, ein sunder guot wolgfallens empfangen,uns ouch gänzlich, wie dann das selbig üwer schriben klarlich anzeigt, zuo üch versechen, ir werden üch also stillanheimsch enthalten, niemans wyter erfordern, anstrengen, beleidigen oder etwas tätlichs fürnemen, (so) wellenwir by dem Regiment (zuo) Ensisheim, deßglichen dem Hufen im Sundgow auch ze gcscheen verschaffen. Unddwil in üwercni schriben nit lutcrc Meldung beschuht, welcher gcstalt, wo, wenn und mit wem solche güetlichcHandlung an die Hand ze nemen; so ir dann also in uns als fründlich untertädinger bewillgen, wellen wir üchdeßhalb ein kurze tagsatzung an üch und uns gelegne malstatt, als ob wir sagen wollten gan Nüwenburg awRin, ansetzen und ernennen, den auch dem Regiment Ensisheim, dem Hufen im Sundgow und anderen üwernwiderwärtigen, so wir von üch uns anzezeigen begeren, glicher gestalt verkünden, . . . und wellen uns unverlängtüwern endlichen willen, was üch harinne ze thuon oder ze lassen, zuo bewilligen oder abzuoschlahen, by disewKotten ylends, (uns) fürer haben ze richten, schriftlich überschicken". . . K. A. Basel: Mlsswm, e. «s.