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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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567
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Januar 1525,

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Aber oiiaiigcsehcn sölichs, diewil wick uns (wie ob anzeigt ist) allweg erbotten haben, die unsern so schuldigfundcn wurdind, sclbs ze strafen, habend wir zuo Vollstreckung sölichs erbietens, nützit dcstminder etlich zuo Steinund andcrschmo in unsern gerichten zuo unser sclbs Händen, und den undervogt zuo Stammen sampt sinen siinen,und den undervogt zuo Nußboumcn, da die hohen gricht in das Thurgöw gehörend, als zuo üwcr und unserder zehen Orten Händen angenommen und die gen Zürich 'gefriert. Do habend ir unser lieb Eidgnossen von dennun Orten die vier gefangen vdn Stammen und Nußboumcn hinus erforderet, üch die gen Baden zc schicken.Und wiewol wir vermcintcnd, man sölt sy vor by uns zuo Zürich crkonnen, ob sy schuldig wärind oder nit, unddarum by uns tag leisten oder deßhalb lüt ordnen, die das thätind, oder wo ir die welltind hinus haben, sölltindsy widcrumb in das Hochgericht, als gen Fromcnfeld, darus sy wärind genommen, gestellt werden, so habenddoch ir unser Eidgnossen von den nün Orten sölich gefangen schlechtlich wellen haben gen Baden, und darumbkurz antwurt ja oder »ein bcgert. Also haben wir von üwcr gähe und hitz wegen, ouch um srid und ruowcnwillen, und damit man witer unruow abstallte, die gefangnen hinus geben, doch mit dem vorbehält und zuosag,daß man solich gefangen allein uinb den Jttinger Handel und stürm söltc fragen und strafen. Und wiewol irunser lieb Eidgnossen von den nün Orten sölichs habend zuogesagt, so ist doch der selb zuosag gehalten worden,wie gott und bidcrb lüt wüssend, denen wir es im besten bcfelhend. Und sind daruf unsere Kotten usgestandcnund by dem Handel nit mec gesessen. Söliches beschwert uns üwcrthalb größlich, und zwyflct uns nit, wo esby dem vorbehält bliben wäre, es hette uns allen zuo mer willen, srid und cinigkeit gedient.

Wytcr so lit uns hart uf, könnend ouch nit ermessen, mit was gestalt wir das habind verdient, dz man »bishnr ze lagen nnwarhaft erdacht reden von uns und den unsern vor unser Eidgnoschaft Kotten hat fürgebracht,als da gesagt ist, wir habend die unsern zuo Waldshnot besoldet, und nämlich jedem des tags einen batzcn zesold, und die von Waldshnot inen die lifrung geben. Deßglichen wo man die von Waldshnot belägern wellte,söltind wir oder die unsern sy mit sechs tusend stark entschütten, sölichs in die abscheid genommen, hindersichgebracht, den gmeindcn fürgehalten, da dann die gmeinden, unangesehcn dz unser botten sölichs gnuogsam habendvcrantwnrt, so inen das also wirt vorgelesen, vermeinen es sye die warheit, dz uns anders nüt gebirt und ouchgeboren hat, unsers bcdunkcns, denn merklichen Widerwillen und Ungunst. So bcduret uns ouch, daß etlich, soschwach und schand von uns in etlichen Orten unser Eidgnoschaft singen und redend, und so erfunden wirt, daßsölichs erlogen ist, blybend sölich thätcr ungestraft von irer oberhand. So wirt ouch usgeben, als uns fürkumpt,daß by uns unchristenlichs werde geprediget, und nämlich sölle unsere liebe frow mer sün gehept haben dann einen,und habe der minder S. Jacob für uns gelitten, und nit Christus. Uud do wir sölichs zuo Luzern uf ein malhabe» wellen vcrantwurten, habend ir unser lieb Eidgnossen dasclbs uns deßhalb nit wellen für üwcr gmeind lassen.

Darby mügcn wir nit verhalten, als Do. Egg sich hat begeben, die heilig gschrift mit unserm prcdicantcnMeister Uolrichen Zwingly ze bereden und in zc nndcrrichten, daß er irre, daß wir dem selben Eggen ein fryverschribcn versiglet gelcit by unser statt löufer habend zuogeschickt, mit dem vermanen, wenn er komme in unserstatt Zürich und sölich sin cnbieten understandc ze erstatten mit Meister Uolrich, füllend er und die er mit imbring, frycn platz haben, wol und cerlich geholten und im dermaßen gcloset werden, daß er sin fürnemen uuderbieten grundlich und wol sölle und müge erstatten nach aller notdurft.

So langt uns ouch an, daß man gegen uns merklichen Unwillen Hab der bilden halb, dz wir die uß unsernkilchen habind qethon; bcduret uns, angesehen dz wir üch vormals durch unser gcschriften und ouch mundtlichüwer botten by uns, oder wir die unseren by üch gehept, gnuogsamlich habend bcricht, daß wir uß der göttlichengschrift des nüwcn und alten Testaments gnuogsamlich findind, daß die bild nit sin söllind. Und nämlich sowyst der tcrt am buoch Erodi im zwcnzigstcn capitcl von wort zno wort also: Ich bin Gott diu HERN, derdich uß Egypten dem dicnsthus gestiert Hab. Du solt nit frömbde oder ander götter vor mir haben. Du soltdir kein gegraben noch geschnitzt bild machen, ja gar kein bildnnß noch glychnuß, weder deren dingen die inhimlen da oben, noch deren die undcn uf erden, noch deren die in wassern sind, undcr der erden. Du solt dichvor inen nit bücken, inen nit dienen, sy weder ccren noch anketten. Dann ich bin der HENNE din Gott, einstarker yfrcr, heimsuochcnde die boShcit und mißthat der vättcrn an den kindcn, bis in das dritt und vierdgcschlecht aller deren die mich hassen, barmherzigkcit aber und früntschaft bcwyscnde in die tusige denen, die