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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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October 1521

tantum rsspsctllin aä prsssrvationsm omnium miiitum nostrnm, tam bllvstiornm gnam Itaiornm, caLsm Lisnostri strsnni st kortss Lllvstn occnpasssnt pontsm oxistcntcm supsr Lumen UaLuin, cspisssnt alias arti-AÜsrias guas srant ultra Lumen, ac totum omnino Lncis exereitum occiLisssnt st nsgns aä portas civitatist'eriarie saLsm clio currero xotuisssmns, ssL nikiiominns insignis victoria sst rsportata, st sx nostri» Lllvstüsnon plnrss (juani Lscsm aut Luoäscsm psrisrunt st pauci aämoäum vuinsrati, guos omnes per navsm aäNutinam Lestina vi, non minorem cuiusiibst ipsorum Ladens curam guam si osssnt kratrss moi cLarissiwi.ReLierunt omnes aä opxiLum Linaiis prsLa konusti (sie) st insuxer una xaM extraorLinaria a ms Lonati,gns äscsm miiia Lucatorum importat, non minus LLentsr eis Lonavi czuam ipsi accspsrint. Nunc autempcgiimis in komanäioiaw, uLi rscsptis oppiLis nostris <>ue Lux prekatus occupavsrat, kacismus aliguiL aliuL,guoL spsro non minori kslicitato per vsi Aratiam torminatum iri, guam transactum negotium tusrit terzni-natum. Nulta aiia particuiaria, si wag»« L. v. voiusrint intöiliAsrs, venUs L. trulisimus sinZuia rskerst, cuitotam roi Asstas Seriem psrscripsi^. . . . St, A. Zürich, A, Papst (Original liebst Ucberschung).

4) 1521, 12. October, Rom. Papst Leo X. an die Hauptleute und Knechte von den XIII Orten, in seinemDienste unter dem Legaten Anton (Pucci), Bischof von Pistoja.

„Leo Papa r. Unser gruoz und bäpstlicher segcn sig üch, minen aller liebsten sünen, allzit bereit, w. Minaller liebsten sün, uß den briefen, so uns unser aller erwirdigister brnoder Antonius, bischof zuo Pistoyen, unserlegat, geschickt hat, (wir) wol verstanden habend die thaten, so zuo Bondin von üch gewaltiklich und seliklichbeschähen sind, insonderheit mit der vili der ungerechten Alfons) Esten, den man nampt ein Herzog von Ferrer,etlich da iu ein flucht, etlich ze tod geschlagen und verderbt, zno dem selbigen das obgenannt castell Bondin erlichund redlich gewunnen, ouch nit mit wenig ritterlichen zeichen und kriegsrechten vil ufgenomen, welchen Kotten, souns sölichc selige nüwe mär gebracht hat, wir mit sonderen fröiden und guotem gmüet entpfangen Hand, durchwelches ir ouch insonderheit üwer tugent und libes mächtikcit >ms presentiert und zuo erkennen geben Hand.Umb sölicher geschichten und thaten, so von üch, minen aller liebsten sünen, beschechen sind, habend wir vonwegen des anfänglichen sigs nnsers kriegs, all nachkommt krieg und strit, so uns an die Hand stoßen wurdent,glückhaftig gescheht. Diewil es nun also ist, und ir die sind, welcher gewonheit ist eintweders stärklich undgewaltiglich ze gewinnen und den find ze überwinden oder stärklich ze undertruckt werden, so stand üwer ange-fangnen striten und kriegen redlich by, und in glicher wis, so ir fechten und schlahen angefangen habent; sölicheinsollend, ir für und für nachfolgen, wo es üch unter ze Händen kommen wurde. Und je mächtiger und gewaltiglicherir von finden angriffen werdent, je mer tugent und libesstärki üch zuo hilf kommen wird, insonderheit so ir diesind, so die aller best und gerechtist fach beschirmen thuond, in welichem ir an göttlicher hilf und künftiger guotheitkein zwifel haben söllent, an welches wir ane üwere sunderliche tugent und üweren großmächtigen glouben keinhindersich sehen habend; und so ir sölichs thuon werden, söllent ir anders nit denken, dann daß wir allzyt üwergegen dem heiligen stuol ze Rom indenk werdent sin, und gegen üch allzit dankbarlich und frimüetig in künftigemerzöigen. Das überig werdent ir von unserm aller ermirdigisten brnoder Antonio, bischof zuo Pistoyen, unserMlegaten, wol verstan, welchem ir allzyt von unser wegen glouben geben sollend."

St. A. Zürich: Arten Papst. — Tschud. Docum.-Sammlung. T. VIII. Nr. S9.

5) 1521, 12. October (Samstag vor Galli). Die Boten gemeiner eidg. Hanptleute w. in frz. Dienst an dieHanptleute bei dem Cardinal von Sitten. „Unser houptlüt, lütiner und fändrich im dienst k. Mt. (von) Frankrichsind bericht üwer zuokunft, und darnf uß guoter früntlicher Meinung uns verordnet, zuo üch ze riten mit einervcrsiglotcn instruction, üch etwas fürzctragcn. Nun mögen wir deßhalb nit wüssen haben üwer zuogewandtcn(der Banditen) willen, harnmb unser fründlich pitt ist, ir wellend . . . uns bi disem botten uf rvj Personen oderpfert ein fry sicher gleit (schicken) zuo üch und von üch, und zuo verhören unser früntlich befelch, die wir vermeinen,sust einer frommen Eidgnoschaft, ouch üch und uns zuo guotem dienen mag, sonders wir dabi wol vermeinen, wannniemans by üch wäre, dann ir unser lieb Eidgnossen, wir dheines gleits dermaßen begertind, sond ir nngezwifellsin". . . Siegel von Jacob v. Cree, Ritter, von Bern. St. A. Zimch: A. Papst (C°pie).

6) 1521, 12. October (Samstag vor Galli), Labina (?), „ein Halbs mili von den finden". Gemeine cidg-Hauptleute, Lütiner w. in des Königs Dienst an die Hanptleute w. in des Papstes Dienst, zu Bergamo versammelt-