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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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April 1521

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Zum Vierden, zuo schirm und Handhabung der landen, crlrich und Herrschaften der Herren der Eid-gnossen, ob jemand die bcschedigte, sol genanter Herr küng, wann er erfordert wird, in söllichcm krieg hilf thun,so lang der wäret, mit ij-> glenen, rij stuck büchseu, der sollend vj sin groß und vj mittel»), und das alles insinem kosten, er habe in sinem küngkrich und landen krieg oder nit, und darzuo, diewil söllicher krieg wäret, allviertel jar den Eidgnossen nßrichtcn und bezalcn zuo Lion rrvm krönen stund ob die Herren Eidgnosscn die ij° glenennit begerten, oder die erforderten, so sol nit destermindcr der Küng den Eidgnossen für dieselben all vierteil jarsund so lang der krieg wäret, ijm krönen geben und bezalen an den orten und enden wie oblnt.st

Zum fünften, damit und der knechten halb mit ir besoldung in künftigem kein irrung werd, so ist alsoabgeredt, daß die bezalung eins jctlichen monats und für jctlichen knecht sölli sin fünfthalbcr rinscher gülden, aldsovil als die gelten. Es sol ouch söliche bezalung der knechten ansahen uff den tag, so ft) von irn hüscrn ziehend'und daby, wann der vermelt Küng sölich hoptlüt und knecht annimpt, so sol er s>) behalten oder bezalcn für drymonat, ob er sy glich wol nit so lang brachen wellt, und ob er die lenger behalten (wellt) dann die dry monat, sosoll er sy von monat ze monat bezalen, so lang sy dicncnt, und bis sy wider in ir land kamen mögend, wie dasdurch siner k. M. vorfarcn ouch gebracht ist. Deßglich so sollend die hoptlüt, lütiner, vennrich, weibcl und andernmptlüt besoldet iverden, wie das vergangner zit onch gwonlich gsin ist. ES ist ouch beredt, wann der Küngsölich hoptlüt und knecht laßt anneinen, so soll er inen den ersten monat sold in der Eidgnoschaft geben, und dieandern monat an orten und enden, do das komlich ist, und nach gelegcnheit der fach.

Zum sechsten so ist harin beredt, ob die Herren von Eidgnossen durch krieg, so inen zuostüendcnt, »langetan salz gmnnnind und inen des; feiler kons abgschlagcn ivurd, so sölle der Küng inen salz zuokomen lassen, undnmb ein zimlichen Pfennig, als andern, die salz kaufend, und des gnuog.

Zum sibendcn, so ist beredt, ob dwcderer teil, der Küng oder wir Eidgnosscn, zuo krieg und vyendschaftkäinend, so sölle doch dwcderer teil mit sine» vyenden dhcin frideil noch bestand machen nn'gewarnct des anderenteils, sunders den ouch in sölichem friden und bstand, ob er das begert, als sich selbs vergrifen und beschliessen;ob aber einichcr teil dem friden und bstand nit statt thuon oder geläben, mag doch der ander teil nit destminder mitsölichem friden und bstand fürfaren.

Zum achtenden, so ist abgeredt, daß der Küng hinfür dhein underthonen der Eidgnosscn in sincn schirmncmen, und Hinwider so füllend die Herren die Eidgnosscn dheinen des Küngs underthanen in schirm, burgkrechtoder landtrecht nemen. Es sol onch dwederer teil dem andern sine widerwärtigen und banditen nit schirmen undenthalten, sunder jeder teil dieselben sinen landen thnon und vertriben, nach lut und sag des fridcns.

Zum nünden, damit und die Herren die Eidgnosscn den gnädigen guotcn willen des Küngs spürend, so willsin k. M. järlichcn und jctlichem Ort üst^r die ift" franken Pension noch geben und usrichten tuseild franken, die selbenfüllend inen bezalt werden an dem end und uf das zil, so man inen die andern ij"> franken onch bezalt; darbyso will er geben den Zuogwandten sampt denen von den dryen Pünden und denen von Wallis zuo mernng irerpensioil, so sy bißhar gehept, noch halb als vil, und sollich Pension wären als lang als die vereinung.

Zum zeh enden, so sol dwederer Party, es sye von der k. M. noch von den Herren den Eidgnossen, durchobgcschriben artikel nit verstanden werden, daß darmnb der tractat des fridens und ewigen fründschaft, so sy miteinander habent, in cinich weg gehindert oder verletzt werden sölli, snndcrs durch sölichs bcstätt, gevejtnet undgemeret.

Der aller cristenlichist Küng behalt in sölicher pündtnis und einung vor unser» heiligen vatter den Bnpst,den heiligen Stuol zuo Rom, den Küng von Engeland, den Küng von Schotten, den Küng von Naverra ^»), denKüng von Dannemnark, den Herzog von Savoy, den Herzog von Lutringen, die Herzogen von Gellren, Limburg,Holjten, Mechelburg i»), den Marggrafen von Brandenburg, den Herzog und Herrschaft von Florenz, das Husvon Medicis, den Herzog von Fcrraria, den Margrafcn von Montferrat, den Margraf von Mantua i»), und alle

V) Zusatz: mit bulversteinen und büchsemncistern und allem dem so darzuo gehört.

stst Dieser Satz fehlt im Lucer ner Eremplar, das übrigens vollkommen gleich lautet.

"l, ^), fehle»-