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»5.
2?. September.
(Staatsarchiv Zürich.)
Wir Ludwig Maria Sfortia AngluS Hertzog zu Mchlannd Graue zu Bavie vnd Anglcrien Herrzu Jhcuuow vud Crcmona thünd kündt allerincngklicheiii mit disem briefe Als zwüschen dem Allerdurluch-tigistcn Großmcchtigistcn Fürsten vnd Herrn Herrnn Maximilian Römischen Küng ! zu allen« zitten mcrerdcö RichS :c. Bnnscrm allcrgncdigisteil Herrn« von wegen siner Majestät Graffschafft Throl an einem, VndBischoff Heinrichen zu Chur, sincm Ltifft vnd desselben lüten dem anndern teil, Zwittracht vnd Irrunggcstanndcn die zu vffrür gcwachssen, so wit das dem nach zwüschen küngklicher Majestät j dem pund z»Swabcn vnd anndern Jrn mithafftcn vnd annhenngern eins, Vnd gemeinen Ehdtgnosscn ouch denpündcn in Churwal vnd anndern Iren zugewandten vnd anhcnngcrn annderSteilS, Offen vechd vndkrieg cimdtsprüngen, Das vnnS aber In trüwen leid gewesen ist, daruf wir den Edlen j vnnsern Rattvnd lieben gctrüwen Galealzcn viSconnten abgeucrtigct haben mit crnnstlicher beuelch allen vlhss anzu-wcnndcn, sölich krieg vnd vffrur hinzulegen vnd die zu fridcn vnd bericht zc bringen, Das ouch dersclbgctrüwlich getan vnd znlctst nach vil arbeit vnd mercklichcr mügc souil erfunden, damit Er zwüschen!Laidcn teilen abgcrcdt vnd Sh vereint hat, In whsc vnd form als heruach volget Nämlich am Erstendas die Scchö gcricht In Brettigöw, so an daö HuS Oestcrrich von dem von Mätsch erkoufft sind vnddie der Römischen künncklichen Majestät als Ertzhcrtzogcn zu Oesterrich vormals gesworn habe», Wider-umb wie vor j hulden vnd schweren vnd die anndern zweh gericht so noch nit gesworn haben, siuerMajestät swcrcn vnd tün söllen. In aller mäß wie sh vormals dem von Mätsch getan haben Doch dasdie künttgclich Mt. Inen discr vffrür halb kein vngnad oder straff vflegen, Sünder sh gnädigklich wie shvor an das HnS Oesterrich j In kouffswise kommen stnd, hallten vnd bh der pundtnuß so Sh mit denenvon pünden vormals gehept haben blibcn lassen söllen, Zum anndern vmb das die Spenn so zwüschendem obgenanntcu Bischoff Heinrichen Ouch Thumbprobst Dechant viid Eappittel zu Ebur Jrem Stifft vnddesselben lüten an einem j vnd künngclicher Majestät von wegen Jr Graffschafft Throl dem anndern teilcrwachssen darumb vormals anläsi vnd vstrag angenommen sind widcrumb zu rcchtliclwm vßtrag kommenvud vcrfangcit werdeil söllen vff Bischoff Fridcrichen zu Ocgspurg vnd sin vnparthyschen Rätt, Sh enndtlich vmb all Irrungen j zu Enntscheiden, vnd was von Im gesprochen wirdt, Das beidteil dabh blibendem leben gnug tun sötten an alles witer ziehen verwägcrn vnd appclliern. Zum Dritten das alle Hannd-lung In disem krieg erganngen Es shc mit Todschlag, Rai», Brannd oder Inn annder wise, beidersht.gegen cinanndern bericht j hin vnd ab, vnd niemand deschalb dem anndern kein wanndcl oder abtragschuldig sin sölle, Zum Vierden der Jngcnomcn vnd eroberten Slosscn, Stetten, lanndtschafft vnd obcrkeithalb sol Hede parthhe der anndern alles das so sh Jr In disem krieg abgewunnen vnd In Jr gewaltsamebracht hat, widerumb zu lassen In j dem wescn als es hch ist vnd die vnndertanen Jr Pflicht ledig zelcnDoch vnuerzigen vnd vorbehalten der Rechtung vnd Pflicht So hemannds vor dem krieg daran gehepthat, Ouch daö vf beiden tehlcn geistlich vnd weltlich zu dem Iren, Es sige Eigen, Lehen, Pfa»ndt-schafft, ZinS, Zechenden, Gült vnd Gut, Erbschafften, Schulden > vnd annderö, so ein Jeder am In-ganng dcö Kriegs gehept hat, wider komen vnd darhu gelassen werden sölle, Doch also das die lüt vndgut so beidersidt bckcrt vnd widcrvmb übergeben werden von sölicher vffrür vnd verenndrung, ouch aller