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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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vnd versprechen wir die vorgenanten Stctt vnd lcndcr, ouch wir, die von Notwil, bh vnsern guten trüwenvnd ercn alles das, so discr bricff von vns wist vnd Jedem ! teile gegen dem andern bindet, die obge-nantcn Jarzal war, vest vnd stät zu halten vnd dein gnug zc tnnd, alle gcfcrd har Jnne gantz vßgc-scheiden. Vnd des alles zu warcr Ge- ^ zügkniß vnd vestem Vrkund, So haben wir die obgenantcn Stcttvnd lender vnsere Sccrct vnd Jngsigcl vnd wir die von Notwil Vilser Statt Secrcte offcnlich lassen hcn-ckcn an 'diesen ^ bricff zwcn glich, die geben sind vff mcntag ncchst nach Sant Niclaus des Helgen Bischoffötag, do man zalt von der gepurt Cristh vnscrö lieben Herren Vicrtzchcnhundert vnd j Nüntzig Jare.

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, 23. August.

(Staatsarchiv Lnccr».)

Von GotteS Gnadeil wir Philips, des heiligen Nömschen Nichö Ertztrnchscß vnd churfürst, wir Albrechtvnd wir Jörg, alle dich pfallentzgrauen bh Nine vnd Hertzogcn in Pehernzc. Eins, Vnd des andern teilsgemein Eidtgnossen des j alten großen punds ober tütschen landen von Stetten vnd lcndcrn, mit namenvon Zürrich, Bern, Lncern, Vre, Switz, Vnderwalden ob vnd nid dem kernwald, Zug mit dem vssernAmpt vnd Glaris, Thund kund ^ mcnglichem mit disem bricuc, Das wir vorab dem almechtigcn Gott zulob vnd crc, ouch zu nutz, trost vnd gut vnscr, ouch vuscr landen vud lütcu vild vmb Ruw vlid fridenöwillen gemeinlich der lande mit Einandern l ein früntliche gctrüwe vercinung vnd verstentniß haben gemacht,die da weren blibcn vud bestan sol dis uechstkuisstigen fuuff Jare, so nach einandern komcu werden nachDatum diß bricffs, Vud die einaildcrn vff- ^ rechtlichen zugesagt in Worten als hicnach begriffen stadt, demist also: Des ersten daö wir bcid teil vnd alle die vnsern in Stetten vnd lcndcrn zu einandern sicherlipö vnd guts mit kouffen vnd verkouffen vnd andern j getruwen vnschedlichen sachen vnd geschefften,vffrechllich, crbcrlich vnd redlich wandten mögend vnd söllent vnbckumbcrt lipö vnd guts, doch mit beza-lung Zöllen vud derglich sachen, als von alterhar gcwonlich gewesen ist. Zu ^ dein andern das dchcin vnscrvorbcrnrtcn teilen Jcmant, wer ioch die shcnt, durch sin land, Sloß oder gebiet vff des andern schaden vndwider den andern lassen zicchen oder fürdcrung oder zuschub darzu ze geben, damit land vnd lütt jmöchten bekrenckt werden. Dcsglich so söllent wir Ei,rändern ouch nit vbcrzüchcn. Vnd ob darüber dcwederparthhe durch der andern parthhe Stctt vnd lendcr bekriegt oder beschedigct wurd, das dann von Stundan die j parthhe, da daö beschcchen wer, zu den griffen vnd zu den nach recht fürdcrlichcn richten lassensol. Vud das ouch dchcin teil dem andern shnen vhcnt oder beschcdigcr wissentlichen nit Husen, Hofen,ätzen, trenkcn, noch dchcin vndcr- ^ schub oder hilff tun sol noch das icman ze tuirde gestatten in dchcinwhse, getruwlich vnd vngcuarlich. Es sol ouch von dcwcdrer Parthhe vnd den Iren vff die widerparthhevnd die Iren dchcin nüw Zöll noch ander beswcrdt gc- j legt werden, Sünder daö blibcn zc lassen, wievon alterhar die genomen vnd geben worden sind. Vnd sönd dabh vngestcigrot solicher Zöllen vnd allerandrer bcswcrd halb wir beid obgenantcn teil ein andren gütlichen j vnd früntlichcn feilen kouff zuganlassen mit guten trüwen anc alle gcferdc. Wir haben ouch fürer har inuc abgcrctt vnd beslosscn, Obhiefür diewil disc früntliche Einung vnd verstentniß wert wir obgenantcn ^ Herren von pehern zc. zuvnsern guten fründen den eidtgnossen hicvorgcnant von Stetten vnd lcndcrn gcmcinlich oder sundcrlichZuspruch oder Stös gewunnent disc vnscr Einnng berürcnt, Oder wir obgenantcn Eidtgnossen ^ zu vnsern

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