Juni 148-1.
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Hans Holdcrmcyer, Seckelmcister. tlri. Hans zum Brunnen, Altanimann. Schwhz. Rudolf Rcding,Ammann. Unterwaldcn. Rudolf Wirz, Seckelmeister. Zug- HanS Schell, Altammann. GlarnS.Hans Schübclbach, Seckelineistcr.
». Heimbringen die Meldung einer Botschaft von Rothweil, daß die Fürsten und Herren im Landesich zu einem Kriege rüsten, sei es gegen Rothweil oder sei es gegen die Eidgenossen. I». Der Bischofvon Konstanz bringt an, er besitze zu Zurzach einen von seinen Borfahren an ihn gekommenen Kelnhof.Nun behaupte (straf Oswald von Thicrstein, dieser Hof müsse von ihm zu Leben empfangen werden undans sein Anrufen sei der Hof wirklich von den AmtSleutcn der Eidgenosse» in Haft und Verbot gelegt,obgleich der Graf früher niemals so etwas behauptet habe. Auch lege man auf andere seiner Besitzungenin der Eidgenossen Gebieten Verbot und Haft; er bitte solches nicht zu gestatten: „Witter habe er be«swert an dem, dz an ettlichen enden verpottcn werd, die ladungen vnd dz geistlich gericht nit zu brnchen,dz dcnnocht antreff eelich fach, ZinS vnd zechenden, mit bitt, dz onch geschehen zc lassen, dann sin gnadWelte sclbs nit daran sin, dz anderes sölte gebrucht werden, denn dz dem geistlichen gericht zugchörte."Ferner: Da er mit großen Beschwerden das Bisthum angetreten, habe der Papst durch eine besondereBulle ihm gestattet, von den Eaplaneicn auf einige Jahre die ersten Früchte zu beziehen wie von denPfarreien; dieses Recht gebrauche er aber so bescheiden, daß die Priester dadurch nicht belästigt werdenund nehme z. B. von fünfzig Pfund Einkommen bloß vier bis fünf Pfund. Solches werde ihm imstanzen Bisthum von Fürsten und Herren gestattet und von den Priestern bezahlt, er bitte die Eidgenossen,daß sie auch in ihrem Gebiet ihm den Bezug der ersten Früchte von den Eaplaneien gestatten, da solches>hnen keinen Schaden bringe und die Priester schuldig seien, ihren Bischof zu unterstützen. Antwort zu1 Das Verbot ans de» Kelnhof zu Zurzach habe man bereits auf dem Tag zu Münster anfgehobe»;man hoffe, Graf Oswald werde die Sache ruhen lassen, ttebrigcns wollen die Boten sein Begehren inden Abschied nehmen und der Bischof könne versichert sein, daß sie ohne erlangtes Recht ihn nicht mitHaft oder Verbot belästigen lassen werden. Zu 2. „Von der ladnng vnd geistlichen Gerichts wegen svclewelten vnd ein lange zit in der eidgnoßscbaft brnchnng gewesen, dz man vmb Zins vnd zechenden anden enden, da die ligent, richte, vmb ander geltschnlden vnd weltlich sacken mög sin gnad selbs betrachten,d< dir vor dem weltlichen Gericht söllent gercchtncrligt werden. Was dann eelich lachen vnd offen wnckcrberür, red man sinen gnaden nit In vnd bcgercnt Im nit abbrnch daran zu tnnd Als dann an etlichenmiden vnder vnS sv, dz ein Person so die ander ansprechen wöll ,r vertrösten muß, beschech, dz biderhüen Kj,ch dcstcr minder betrogen werden, vnd hoffen, sin gnad laß VnS bh sölichem gütlich beliben."
A „Von der ersten Frucht wegen, so er zc ncmcn vndcrstat, Ist siner Gnaden mit den besten vndstl'Mpfljchsten Worten vnderstanden abzeslahen, dz man Im die In der Eidgenossenschaft zu »einen nitKönnen noch gestatten könn, mit bitt VnS beliben ze lassen, wie ander siner gnaden vorfaren. Vnd als^ des nit benügig sin vnd nie bitt vnd erfordernng der ding getan hat, haben die potten die sack hindergch vnd an Ir Herren vnd ober» ze bringen angenomen vnd darnmb vff dem ncchsten Tag antwortstehen werden sol." «. Der Bischof weiset ein päpstliches Brede, wodurch der Abt von Kempten und^ Probst von Feldback von der Abgabe der ersten Früchte befreit, dem Biöthum entzogen und nnmittcl-öar dem römischen Stuhle unterworfen werden. Demzufolge schreibt man an die beiden, sowie auch an
hapst geschrieben wird, mit Verwendung, daß daö Herkommen beibehalten werde. «I. Luecrn sollgemeiner Eidgenossen Namen dem Wilhelm Vetter und Götschi Wyß Tag sehen zu gütlichem oder