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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juni 1482.

k». Ammann Fries, der Vogt zu Arbon, wirbt um eine Vereinigung der Eidgenossen mit dem Bischofvon Cottstcinz, der dafür diesen die Ocssnung der Schlösser des BisthnmS anbiete. Man soll erwägen,was am letzter» gelegen sei und die Boten bevollmächtigen, ans dem Tag zu Baden von einer ziemlichenVereinigung zu reden, da die frühcrn Vereinigungen, die man mit des Bischofs Vorfahren gehabt, unszum Nutzen gereichten. I». Von des Biöthnms Wallis wegen soll man Herrn Andreas von SilincnGewalt geben, einen Boten nach Wallis zu schicken in der Eidgenossen Namen. Man soll in Mailandschriftlich sich verwenden, daß Ammann Wollcb von seinen Gegnern ausgerichtet werde nach Inhalt desUrthcils, daö er von dem herzoglichen Eommissar zu Bcllcnz erlangt hat. «I. Da Graf Eonrad vonFürstcnberg den angesetzten Ncchttag gegen Melchior Spiscr nicht gesucht hat, so wird ihm ein endlicherRcchttag nach Baden gesetzt. Besucht er denselben nicht persönlich oder dnrch seinen Vollmachttragcr, st'will man nichtsdestoweniger daö Recht vor sich gehen lassen. t. Man soll den Grasen Heinrich undEberhard dem ältcrn von Württemberg schreiben, daß sie der Tochter Eonrads von Ergow die (»«»> Guldengeben, die sie ihr verheißen mit Abtrag ihrer Schmach und Kosten. Wen» diese Ansfordernng verachtetwürde wie daö dickfällige Schreiben von Bern und Solothurn, so würde man dein Vater die Selbsthülfcerlauben, I. Dem Abt von DiscntiS wird eine Empfehlung nach Mailand ausgestellt in Betreff seinerForderung nach deö Herzogs Vcrschrcibnng. Ans dem nächsten Tag soll man Antwort geben, wicman den Diamant, den Degen, das Hciligthum und die Kleinodien, die zu Lncern liegen, verkaufe» odertheilcn wolle. I». Die österreichischen Räthe berichten, der Graf von Metsch, den einige Knechte nwSchulden ansprechen, die er ihnen verheißen habe, erbiete sich darum vor dem Herzog zu Recht zu stehen,lieber diese Sache und die deö Clans Rinck gegen den Grafen von Metsch soll man ans dem Tag zuBaden handeln, i. Der Herzog von Oesterreich anerbietet sich, zu helfen, daß sein Vetter, HerzogMaximilian, mit den Eidgenossen in ewige Richtung komme, damit daö HauS Oesterreich mit ihnen >uewiger Freundschaft bleibe. Wenn zwischen ihm selbst und nnö noch etwas ins Reine zu bringen sei, Ü'sei er geneigt, solches zu thun. Darüber will man ans dem Tag zu Baden rathschlagen. It.. Am Sonn-tag nach Sanct lilrichStag (7. Juli) sollen in allen Orten die gcschwornen Bünde erneuert »nd beschworenwerden. Jedermann soll mit Absendung seiner Boten sich hicnach richten. I. Den Ansprechern an Mai-land will man um ihre Ansprachen ernstliche Fürdcrnng thnn, auch sich in bester Form dafür verwende»,daß die neuen Zölle und Beschwerungen abgelassen und daö Capitnlat an nnö gehalten werde. ,»». Juder Sache zwischen Strasburg und Zürich hat man ans diesen Tag die ewigen Bünde, den Sempachco-bricf, die neue ewige Vcrkommniß, die niedere Vereinigung und anderes, auch die Eopic der Mahnung,die jedes Ort hat, abgehört und will Allcö bedenken bis zum Tag von Baden. «. Ebenso daö Geleft-begehren des Barfüßers, der im Auftrag des Papstes hin und her reitet. «». Ebenso die ottcnbnrisässAngelegenheit. >». Anton S-Hercr von Lnccrn und Heinrich Temschi von Uri, welche die 2GMi> Gnldc»von Mailand zu Bcllenz geholt hatten, verantworten sich in Betrcss der Anschuldigung Ludwig Seilers,als hätten sie bei diesem Anlaß geschworen und urkundlich bezeugt, die Herzoge von Mailand haben dieEapitcl gehalten. Die Verantwortung wird angenommen unter Anerkennung, daß sie sich ihres Auftragsals fromme Biedermänner entledigt habe»; wenn sie übrigens Jemand vcrlänmdc, so mögen sie den dar»'»ansprechen, wo er sitze, «ß. Wegen der Zehrung des Ludwig Seiler von Lueern und des Schissli vonSchwhz zu Mailand wird viel gesprochen und am Ende beschlossen, sie sollen Rechnung geben, i Ucbcr