04 Mai 1481,
Eidgenossen geleisteten Dienste zu gut halten werde; auch möchte er seinen Rathen zu Lyon anbefehlen,die Zahlungen an die Eidgenossen in gntcm rheinischem Gold, besser als bisher geschehen, zu leisten-«. Dem Bruder des Rudolf Haas wird ein Empfehlungsschreiben an den König von Frankreich auchgestellt, «I. Dem Probst von Luccrn, Peter Brnnncnstcin, gibt man eine Empfehlung an Herzog Stephan,damit er selben in seiner Bewerbung um die Probstci zu Brünn gnädig bedenke. «5. Empfcblnng dcSKirchherrn von Wallenstadt an den Papst, das! dieser ihn ans seiner Pfründe verbleiben lasse. Den Bietzen,Batcr und Sohn in Rothwcil wird geschrieben, sie möchten von ihrem Vornehmen auf diese Pfründe ab-stehen, t. Empfehlung des Ammannö von Urscrn an den Herzog von Mailand wegen einer Entschädi-gungSfordcrung. K. Auf Rechnung der 150,000 Gulden für Obcrbnrgnnd wird von Frankreich die zweiteZahlung mit 15,000 Gulden geleistet; rückständig ist noch die auf letzte Ostern verfallene dritte Rata-DaS Geld wird vcrthcilt. Jcdcö Ort erhält 854 rheinische Gulden, 205 alte Schilt, 120 Beischläge,8t) neue Schilt, 144 Ducaten, 40 Löwen, 4 Nobel, i> rheinische Gulden. I». Der Graf von Mctschbittet, man möchte ihm Knechte in seinen Sold zu einem Kricgszug gegen Mailand geben. Hierauf wirderkennt: Vor Allem soll man mit Leonhard Müller reden und ihm verbieten, Knechte aufzuwiegeln u"daus dem Land zu führen; beim Herzog von Oesterreich aber soll man sich über eine derartige Botschaftin so wichtiger Sache beschweren und ihn ersuchen, falls er oder der Graf von Mctsch mit den Eidgenossenetwas zu verhandeln hätten, solches durch seine Räthe oder beglaubigte Männer zu tbun, i. Ans deinnächsten Tage sott man sich erklären, ob man die Knechte, welche bei dem König von Frankreich sind,nach Hause rufen wolle, „angcscchen, dz wir nach der Vereinigung nit schuldig sind, Vilser knecht alsoda Innen ze haben. vnd daö wir dordurch ringschezig wcrdcnt vnd vmb ander vrsach'en, so die Bottcnwüsscnd zc sagen". Ii. Bern sott den Räthcn dcö Königs von Frankreich zn Lyon schreiben das, ">a»für die dritte Rata von 15,000 Gulden, so auf Ostern verfallen ist, bis zur Augnstmcsse zuwarten wolle. 'jedoch unter der Bedingung, das! selbe dann in gutem Golde ohne Abgang, besser als bisher, erfolge.
Band A. E. A. im Staatsarchiv Bern enthält Fol. 14» mit der Ortsangabe vueern folgenden unda.ir.en Verkom'mnisientwurs.der sich wenig von dem Entwurf von, Freitag vor Bartholome 147« (siehe >7 » unterscheidet. Demselben folgen Verhandlung.",die schlief,e» lassen, das, das ganze Fragment entweder zun, Abschied von Stans (vom li. April, gehört, oder dann eine unmittelbardaraus in vucer» stattgehabte besondere Verhandlung bildete: „Des ersten ordnen vnd sezen wir. das nicman dem andern so in vnstrEidgnossschast wonnt, oder zu vns gehört, durch sin hus, nit Wusse», das sin nit ncmcn. noch dhein ander gewaltsam! an sim übund gut mit frävel oder gewalt nit bruchen sol. Ob aber ieman disi vbcrsäche vnd solichen Mutwillen oder gewalt bruchen w»rb.der sol meineidig vnd erlös, sin vnd von mcngklichem dafür gehalten werden. Darzu sol man Inn ze stund an vacben imd »achsim verdienen richten an lip vnd an gut; wo aber die so sollich mutwill, frävel vnd gewal, bcgiengcn an dem end do si dadgetan heilen, entwichen, wohin st, dann In vnscr Eidgnossschast tvinen, da sol man st, angcnds vachen und wie obstat »achIren, verdiene» straffe» an lip vnd an gut. ^ Vnd ob icmant Zn vnser Eidgnosischast vcrlümbdet oder gcschuldigott wurd »',»"fachen, die vnser Eidtgnossschast stctt oder lendcr berürtc». oder vmb anders, was fachen ioch vnd die vnrecht wirent d nvmb ftl...an nieman mit gewallt noch ane recht straffen. Sünder die selben Personen an den enden, do si ssschaff, swp sg, ,e>-.re»,n recht stellen vnd Inen das darv.nb si geschuldet werden, fürhalten vnd ob sie sich alsdann des mit recb, nit'v-rivr-bmentschuldigen, dann sond sie von ire» Herren vnd ober» vnd sus, von niema» Ander.» „ach ire.» v rd. /V m>>
kuntschaft, die zu recht gnug ist. vff sie bracht vnd kundtlich gemacht wir., mit recht gestraft werden a»»..p'"1, !!ES sol ouch h.nfur niema» in vnser Eidtgnossschast dhein sunderbare ge.neind samlen noch antrag tu» ane vn»
crlvuben stncr Herren vnd ober», namlich Zürich eines Bürgermeisters vnd Rats, zu Bern vnd bucer» der Sebulib > . Aale",zu Vre. Swiz, Vnderwaldcn. Zug und ElaruS der Am.nanne vnd Räte». Ob aber niman, disi vbersäeb vnd n.i','vi " oei st>meineidig vnd erlös, sin vnd nach sim verdienen darv.nb an si... lip vnd gut gestrafft werden vnd sollend gemein Iegklich
Ort dem andern dar In mit ganzem vermögen trüwlich beholffen vnd bcratten si». damit solich vbel gestraff, und qctilget werd