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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
Entstehung
Seite
296
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Stat, der nicht ir Aydgnozz sey, der si bey iren trüwen vnd eren zn einem Kerhörer darzn nutz vnd gutdunch, vnd sol derselb, der zn einen: Nerhörer genomei: wirt, des sweren, daz er aynr genmyner Verholetsey. Wir sulen ouch ^ und vnser erben, vnser Ainptleut vnd die vnsern die von Zürich besorgen nach vnsel»eren vnd nach irr notdnrft, ob si von disen: vorgeschribnen sachen ymant bechiüneri: oder beschädigen ive ^deHainen weg, des sulen mir si vor schirmen vnd f in geraten vnd geholfen sein mit guten trüwen, an alle,geuerde. Wir haben vns ouch voraus behebt vnd behalten vnser pünde, freiheit, recht, brief vnd gut Mwonhait. So habent si in ouch voraus behebt vnd behalten ir ai)de, pünde, fry- I heit, recht, brief u>ngut gewonhait; denn alayn alle die stnkh, die oben an disen: brief geschriben sind, die habent si alle ge^inainlich vnd ir iglicher besnnderlich, der vber sechtzehen iar ist, by irn ayden gesworn ze den Heiligt»stete ze halten f vnd da wider nicht ze chomen, an alles geuerde. Si habent sich ouch gen vns verpundt»bey denselben ayden, di si zu den Heiligen gesworn habent, daz si vns oder vnsern erben diselben ayde yevber zehen iar vernuwern sulen, an alles generd, vnd sulen si j sich des an denselben gelübder: vnd pünde»/so si vns vnd vnsern erben getan habent vnd an allen den stukchen vnd artikeln, die von wort ze wolvor an disen: brief geschriben staut, dhain ayde, gelübde noch verpnntnnzze, so si mit iren j aydgno^tgetan habent, nicht lazzen irren in dhainen weg, an alles geuerde. Wir verheizzen auch für vns vnd vnsierben vnd für alle die vnsern, si sein geistlich oder weltlich, mit vnsern trüwen vnd gnaden, die vousischriben stukch vnd arti- f kel alle, die vor an disen: brief geschriben sind, stete zn halten vnd ze volsüren,alles geuerde. In den vorgeschritten fachen allen haben wir ausgenomen den: heiligen Römischen Reych si»'recht, die ez pillich haben sol. Des geben wir j ze einen: offen vrchund disen brief, besigelten mit vnsiu»Jnsigel, der geben ist ze Negenspnrg nach Krists gepnrd dreutzehen hundert iar, darnach ii: den: fünf »»flinftzigisten iar, an Phintztag nach fand Alane Magdalene tag.

Pergamentene Urkunde mit anhängendem großem Reitersiegel Herzog Albrechts und ausgedrucktem königlichen Secrctinsigel Carls

Der im Text Seite 39, Absch. 103, unter E angeführte Brief Herzog Albrechts lautet:

1355, 23. Juli. Wir Albrecht, von Gottes gnaden Hertzog ze Oesterreich, ze Steyr vnd ze Kernden, E» >e ^unfern gc- s trüwen lieben Albrechtcn von Puchhaim oder wer vnfcr oder vnserr Erben Lantuogt ist in s ErgowThurgow vnd allen vnsern vnderuögten vnd amptleuten ze Kyburch, ze s Baden, ze Notenburch vnd ze Wesen,die sein, den der brief getzaigt wirt, vnser s gnad vnd allez gut. Wan wir vns mit den erbern vnd beschaiden eu>den burgern s von Zürich für vns vnd vnser Erben gütlcich bericht haben vmb alle stözz vnd > aufleusf, die bat ^halb zwischen vns vnd denselben von Zürich gewesen sind ^ vntz auf disen heutigen tag, als der brief geben ist,bieten wir euch vnd haiz- s zen auch gar ernstleich, ob »lemand dieselben von Zürich von der punt vnd ge- s lübd ^die si vns getan habent, wclt angrcisfcn oder besrhcdigen, daz ir j in dann von vnsern wegen geraten vnd lsi'si.seit, mit vnsern Landen vnd Leuten ^ swenn si euch dartzu vordernt, vnd sew gctrewleich schirmet, nach der briesdie ze bayder seitt vmb die vhgenanten richtung geben sind, vnd euch dez gen in s verpindct mit ewcrn aydenbliesen, die weil ir vnser phleg vnd ampt innc s habt. Geben ze Negcnspurch an donrstag vor snnd Jacobs tagheiligen zwelf- s poten nach Christs geburd drcnchehen hundert iar, darnach in dem fünf vnd sünftzkisten iar.

Novaiuna clux.

Pergamentene Urkunde mit abgeschnittenem Siegel, im Staatarchiv Züe>

c. Dio Vestütignngsurknnde Kaiser Carls IV.

Negenslnnfl. 1355, 25. Juli.

Staatsarchiv Zürich,

Wir Karl, von Gots gnaden Römischer Keyser, ze allen zeiten merer des Rcychs vnd Künig zeVechennen vild tlln kund offenlich mit disen: bris alle»: den, die ii: sehent oder hörent leseil, Daz ^