292
ouch Vilser Herr der Herzog vnd die sinen herwidcr tun gen vns vnd den vnsertt. Was onch wir de?genanten vnsers Herrn des Herzogen vnd siner diener lnt, die vf dein land gesezzen j sint ze bürgernpfangen haben, der füllen wir vns vssen vnd fiirbas vf das laut mit versprechen, ir wolt dann keiimunser statt varn vnd bi vns Jngesessener burger sin, den mugen mir wol haben ze burger ^ nachStatt recht, als es von alter her komm ist. Ouch mugen wir fiirbas ivol ze burgern empfachen inStatt all die, die wir von alter har nach visier Statt recht ze burgern empfachen mochten, ^nipfirnich^aber wir des vorgenanten vnsers Herren des Herzogen oder der sinen liit ieman ze burgern, den n'N' ^Recht nit empfachen soltin, den mag der vorgenant visier Herr der Herzog, sin diener oder sin amptlüt ^vordem nach j des Landes recht vnd gemonheit, vnd sulen wir vns der vssen nach vnsrer Statt recht ^gewonheit. Was ouch wir gemeinlich inne haben, dz lechen ist von dem obgenanten vnserm Herren ^Herzogen oder den sinen, des sulen ^ wir vns vssen, es wer denn dz dekeiner der vorbenanten güteeinne hett, der sol das recht suchen vnd dem rechten gehorsam sin vor dem lechenherrn des gutes oder ider lecheuherr darzu schaffet. Wer ouch dz wir ichet s iune hettiii iemans eigen gut, der in des vorgew^vnseres Herrn des Herzogen land oder stetten gesessen ist, das füllen wir wider geben vnd ledig lasseil/ ^ob wir ieman vf dem land ichtz anzesprechen habei?, den sol vns s der obgenant visier Herr der ^oder sin amptlüt Viiverzogenlich ze recht stellen in der Grafschaft, do daz gut inne gelegen ist. Welte « ^der dem rechten nit gehorsam sin, so sol in der obgenant visier Herr der Herzog s oder sin amptlütwisen vnd nöten. Geschech das nit, so sol er vnd sin amptlüt sich vmb die fach sin nüz annemen asivnz er dem rechten gehorsam wirt; also stillen ouch wir von den vnsern tun. Es sol ouch s der clegee ^bescheideulich zu dem rechten komm, dz der richter dz recht geschirmeil vnd volfüren mag. Das sol o»^)tun, der die clag verantwurten sol. Hattin wir viis ouch icht erbes oder eigens gutes vnder- sdas Vilser Jngesessm burger gewesen wer, der lip vnd gut vns veruallm ist nach unser Statt recht, dM^sol sich der obgenant visier Herr der Herzog noch sin amptlüt nichz annemen. Wem ouch wir rechter! ^redlicher geltschuld icht schuldig sin, dz füllen wir richten vnd dazu ob vor disem krieg icht geivonliche^redliches schaden darnf gangen wer, vnd den man mit dem rechten kuntlich zemachen möcht, anedenselben stillen wir ouch richten. Wer aber das in disem kriege an Inden oder an Gawertschin icht geivo"schaden darnf gangen wer, dm sulen wir ouch richten. Das selb sol man vns ze gelicher wisetun. Wir sul- j lent vns ouch fiirbas zu des obgenantm vnseres Herrn des Herzogen vnd siner ^Landen, Stetten noch Lütm liicht mer verbindeii ane des selben vnseres Herrn des Herzogen vnd siner ^willen vnd wisient. Wer ^ och in Stetten oder Lmdern in visier Eidgnozschaft yemant, der vnserw ^dem Herzogen, sinen Erben oder sinen Amptlüten siner gült oder recht wider wer vnd in der nichtwelt als er von recht billich solt, ^ als es von alter herkamen ist, so sulmt die Statt oder dasdarinne die gesessen sint, die vnserm Herren dem Herzogen, sinen erben oder den sinen ir recht ""d ^nit geben moltin, wisen in einem Manot, wann ^ es visier'Herr der Herzog, sin erben oder sinan si vordrmt, das si im vnd den sinen ire recht vnd gült geben vnd gehorsam sin als si von recht ^Möchten si aber die Statt oder dz Laut, darinne ^ der obgenante visier Herr der Herzog oder da' ^gebresten hettin, des nit gewism, so snlm wir vnserm Herrn dem Herzogen vnd den sinen behaltdarnach in einem Manot, wann es visier Herr der Herzog oder ^ sin amptlüt an vns vordernt ^ ^Statt oder dem land, darinne er gebresten hat, als lang vnz im vnd dm sinen ire recht vnd gastwidervarm. Wer ouch in denselben stetten oder lendern ieman j der als nötig wurd, das er