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Die Urkunde für Schwyz (Archiv Schwyz) ist, mit abweichender Schreibweise, gleichlautend bis auf nachstehende Stell« ^') Bei Schwyz heißt es: „Hieten aber die von Sweytz sich icht vnderzogen, daz zu dem land Zug vnd ES'gehört, daz j kuntleich wer, daz füllen si ledig lazzen, wclichs aber nit kuntleich were, waz darumb ein chuntschastdez füllen si gehorsam sein."
Im Schwyzerbrief folgt noch: „Da wider wir vns, vnsern s erben vnd den vnsern auch vorautz öeh«haben vnsere recht, brief, freyheit vnd gute gewonheit vnd such alle die stuk :c."
<1. Für Zug (lind Glarus).
Brugg im Argau. 1352, 14. September.
Archiv Schwyz.
Wir Albrechl, vou gottes gnaden Herzog ze Oesterrich, ze Steyr vnd ze Kerndcn, Tun kunt ^ mit d>ß^brief, daz wir der von Zug vnd die zu in in das Ampt gehörent, gut ^ vrennt sein wellen vinb all die Sachs, ^sich in disen Chriegen ans disen heutigen tag ^ vcrlouffen habent oder die si getan habent, also das si des von bü"vnsern Erben vnd ^ von vnsern Amptlüten ietzund vnd hie nach an ir leib vnd an irn guten vilvergolten !vnbesivert snllen beliben an alls gellerde. Also das si vns vnd vnsern Erben für- ^ bas dienen vild gehörstsin snllen, als si billich vnd von recht slilleil. Nnd dez ze vr- ^ chund geben wir disen brief besigelten milv»stl^Jnsigcl. Der geben ist ze Brugg ^ in Ergöw, an dez heiligen Chreutzes tag ze Herbst, nach Christs gebnrd d>>'zehen ^ hnildert iar, dar nach in dein zwei vnd fünfzigsten Jar.
Pergamentene Urkundcne mit anhängendem herzoglichen Sieg"'Bei diesem im Archiv Schwyz liegenden Zugerbrief, sowie beim Schwyzerbrief, liegt je ein vom PropstBrun zu Zürich an Sant Margrethentag 1366 ausgestelltes Vidimus.
Der Gegenbrief für Glarus, abgedruckt Jahrbuch von Glarus III. S. 225 Nr. 71, nach Tschudi l.welcher ihn nach dem Archiv Schwyz gibt,.wo derselbe sich übrigens nicht mehr vorfindet, ist gleichlautend bis auf ^Eingang, Ivo es heißt: „Wir Albrecht zc. tun kunt — das wir derr voll Glarus, die unser lechen vom GohhusScckiugen sind gut fründ sin wellend von alle die sache sc. zc." und mit Weglassung der Worte: „als si billichvon recht füllen".
0. Erklärung des Markgrafen Ludwig von Brandenburg.
Zürich. 1352, 23. September.
Archiv tAbnialdc».
Wir Ludwig, van Gottes gnaden Margraue ze Brandenburg vnd ze Lüsche, des Hailigen ^ Römischen Rei^'obrester Kamrer, Pfallenzgraue bei Rein, Herzog in Beiern vnd in j Kernenden, Graf ze Tirol vnd ze GörzVogt der Gotzhäwser Aglai, Triend vnd ^ Brichsen, bechennen offenlich mit disem brief: Das wir den hochgs^Fürsten vnsern s lieben Oechein, Herzog Albrechten von Oesterrich mit den erbern Läwten, den Ambt- ^ läwt^vnd Landlawten gemainlich des Landes ze Vnderwalden ietivederhalb ^ denl Kermvald, lieplich vnd frelliitlicheinander verricht haben vinb all stözz, ^ krieg vnd vfläwf, die sy ze baider seit mit einander gehabt haben vnh^disen j hiittigen tag, In aller der weis vnd mazz, als die brief sagent, die si ze baider j seit dar vinb vnder sü'-ander geben habent. Ez snllen auch all genangen ze baider ^ seit ledig sein, die in disem krieg sint genant'Vnd dis ze vrchund geben wir ^ in disen brief versigelt mit vnsern Jnsigel, der geben ist ze Zürich, des Suill^-^ nach sant Matheus des Evangelisten tag, nach Kristes gebnrt drew zechenhundert ^ Jar vnd darnach inzwey vnd fünfzigisten Jar. ^ . »r d u d -im«'.
Die gleichlautenden Briefe für die andern Orte sind abgedruckt bei Tschudi I. 421 sf.