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geistlich oder weltlich, cm all geuerd. Vud des ze vrchund geben wir diseit brief besegelten mit vilserm JnsiS^Der geben ist ze Prnk s in Ergom an des heiligen Chreuzes tag ze Herbst nach Christus geburd Drewzehen hund^'^iar, darnach in dem zwei vnd funftziksten iar. ^
Pcrgamcntcnc Urkunde mit anhängendem Herzog!. Siegel. Abgedruckt Tschudi l. i
Der Gegenbrief für Lucern enthalt diesem Texte gegenüber folgende materielle Abweichungen:
') „Also daz si uns vnd unfern erben warten vnd gehorsam sein füllen mit allen vnsern rechten, emptern ^ftüren ze besetzen vnd entsetzen vnsern Amman, vnsern Schultheizzen, vnser Kelrampt und alle unsere recht, als ez »alter hcrchomcn ist vnd als wir recht haben vnd waz ouch si vnser vnd vnser diener leut, die vf dem land ge>Msind, ze Burger enphahen haben" w.
2) „von Alter vntz her nach irr Etat recht enphahen mochten"
') Dieser Passus: „Waz ouch si gcmeinlich inhabcnt" sc. bis cxclusivc: „Waz ouch wir vnd din vnsern v»sligenden gütcrn vndcrzogen haben von des chricgS wegen, wo die gelegen sind, daz füllen wir ledig lazzen vnd fwnieman daran irren. Dasselb füllen si uns vnd den vnsern herwidcr tun," ist im Lucerncr Brief weggelassen.
Der Zwischensatz „si sitzen in vnsern Stätten oder vf dem lande" ist im Lucerner Brief weggelassen.
Der Friedebrief Herzog Albrechts für Luccrn ist vollständig abgedruckt im GeschichtSfrcund XXVIll. ^nach dem Original im Stadtarchiv Luccrn.
l>. Für Uri.
Br«gl! im Argau. 1352, 14. September.
Archiv Uri.
Wir Mbrecht, von gottes gnaden Herzog ze Oestcrrich, ze Styr vnd ze Kernden tun kunt vnd verüb"offcnnlich mit disem brief, das ^ vns der hocherborn fürst, Acarggraf Ludwig von Brandenburg, unser li^'Oheim, lieblich vitd vreunlichen vereint vnd bericht I hat mit den erbern bescheideiteu, dem Amman vud den Lw"lttten geineinlich des Landes ze Vre vmb all die Stözze, chrieg und ^ auflouf, ez si an brand, raub oder wirNder ergangeit hat, die si mit uns und den vnsern oder wir mit in vnd den irn ^ si sien geistlich oder weltlich " ^vf disen hiitigen tag gehabt haben, an alles geuare. Also ob ieman were in den Stetten ^ vnd Landen vudrrEitgenosschaft, der vns, vnsern erben vnd ainptlüten vnser recht vnd gült wider wäre vud vus ^ der nicht g>"weit, als er von recht billich soll, als es von alter her chomen were, so sol die Statt oder das Lant, do in»e»die gesezzen sind, die vns oder vnsern erbern unsere recht vnd gült nit geben wollen, wisen in einem inanet, uu'es ^ wir oder vnser Auiptlüt an si vordernt, das sie vuS vnd den vnsern vnsent recht vud gült geben v»d ^horsam sein als si ^ von recht füllen. Möcht oder welt aber die Statt oder daz Lant, darum wir vnd die v»I ^gebresten hcttin, die nicht ^ wpsen, die vns vnd den vnsern vnser recht vnd gült nit geben weltin, sovns vnd den vnsern geholfen sein ^ darnach in einem Mauod, wenn wir oder vnser Amptlüt es an si vord^ ^gen der Stat oder dem Lant, dar inne ^ wir gebresten haben, als lang biz viis vnd den vnsern vnserre recht ^gült geben werdent. Ob auch ieman in ^ den Stetten vnd Landen also nöttig wurd, das er vns vnd den wb"vnscre recht nicht geben mecht, von dein sol man > richten als recht ist. Auch füllen si sich zu vnsern vnd wwerben Landen, Stetten vnd Lüten furbaö nicht mer ^ verbinden. Sp habend auch in selber vorus gehestEid, punt, vreiheit, recht, pries vnd gut gcwonheit. Da miser ^ haben wir vns, vnsern erben vnd denauch vorus gehebt unsere recht, pries, freihait vnd gut gewonhcit vud ^ auch all die stuchk, die oben anbricfe verschribcn sind. Vnd das die vorgeschriben fachen stet vud vnzerbrochen be- ^ leiben, das gehcizzen w'tvnsern trcwen stet ze halten, für uns, für Vilser erben vnd für all die vnsern, die an unserer ^ tail gesch^''