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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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oder in andern stetten vnd lendern vnder vnser eitgnoschaft ieman, j der dem vorgenemten vnserm Herren delttHerzogen, sinen erben oder amptlüten siner gült vnd recht wider wer vnd im der mit geben wolt als ervon recht ieillich j solt, als es von alter herkamen wer, so sol die stat oder daz land, dar inne die gesessensind, die dem obgenanden vnserm Herrn dem Herzogen, sinen erben oder den ^ sinen ir recht vnd gült nitgeben walten, wisen in einem Manod, wen es derselb vnser Herr der Herzog, sin erben oder amptlüt an sivorderent, daz si im > vnd den sinen ir recht vnd galt geben vnd gehorsam sin, als si von recht füllen.Möcht oder wolt aber die Stat oder daz land, darinn der egenand j vnser Her der Herzog oder die sinengebresten Helten, die mit gewisen, die iin vnd den sinen sinn recht vnd gült nüt geben wollen, so fallen wirdem j vargenanden vnserm Herrn dem Herzogen vnd den sinen gehulfen sin darnach in einem Manod, wenes der vorgeschriben vnser Herr der Herzog ^ oder sin Amptlüt an vns vorderent gen der Stat oder deinLande, darinne er gebresten hat, als lang vntz im vnd den sinen ir recht vnd gült geben ^ werdcnt. Werouch in vnser stat ieman, der als nötig wurd, daz er dem vorgenanden vnserm Herrn dem Herzogen vnd densinen ir recht vnd gült nüt ^ geben mccht, von dem sol man richten als recht ist. Wir haben ouch vns vorvs behebt vnser eide, blinde, friheit, recht, brief vnd gut j gewonheit. Dawider hat im der obgenant vnserHerr der Herzog vnd sinen erben vnd den sinen ouch vorns behebt ir recht, brief, friheit vnd gut ! ge-wonheit vnd ouch alle die sink, die obend an disem brief verschriben sint. Vnd daz die vorgeschriben fache»stet ganz vnd vnzerbrochen bcliben, daz ^ geheißen wir mit guten trliwen für vns vnd alle die vnsern, diean vnserm teil geschadiget sint, si sin geistlich oder weltlich, an alle geuerde. j Vnd haruber ze einem offene»vnd waren vrkunde aller der dingen, so vorgeschriben staut, so haben wir vnser stat Jngesigel an disenbries j gehcnket. Der geben ist ze Lucern in dem iare, da man zalte von Gottes geburte drüzehenhundertvnd fünfzig iar, darnach in dem ^ andern Iare, an Sant Verenun tag, des ersten tages des ersteilHerbst manotz.

Pergamentene Urkunde mit anhängendem Siegel der Stadt Lucern, abgedruckt KcschichtSsreund XXVIII S. S2S> Ebenda S26, 2^ist auch der Gegcubrief Herzog Albrechts für Lucern vom 14. September und die Erklärung des Markgrafen vom 23. abgedruckt, ebenfallsden im Stadtarchiv Lucern liegenden Originalurkunden.

L. Gegenbriese Herzog Albrechts,n. für Zürich (Lucern).

Brugg im Argau. 1352, 14. September.

Staatsarchiv Zürich.

Wir Albrecht, von Gottes gnaden Herzog ze Oesterrich, ze Stepr vnd ze Kcrndcn, vcriehen osienlich, dazvns der hochgeborn fürst Margraf Ludwig von Brandenbnrch, j vnser lieber Oheim, lieplich vnd vreuntlichverainet vnd verricht hat mit den erbern wolbeschaiden, dem Purgermaister, den Räten vnd den Bürger»gemeinlich der Stat j Zürich vmb all stözz, chrieg vnd vflenff , ez sei an Noub, an brande oder wie ez sichvergangen hat, die wir vnd die vnsern mit in vnd mit den irn oder si vnd die irn mit > vns vnd denvnsern, si sein geistlich oder weltlich, vntz vf disen hcwtigen tag gehabt haben, an all generd. Also ') w»Zsi vnser vnd der vnsern diener, lewt, di vf dem Land ge- j sczzen sind, ze Bürgern enphangen habent, dersnllen si sich auzzen noch fürbaz vs daz land nicht mer versprechen, ir wolt dann kepner in ir Stat var»vnd bei in ingesezzner ^ Bürger sein, den mugen si wol haben ze purger nach ir Stat recht, alz es vo»alter herchomen ist. Ouch mngen si furbaz wol ze purger enpfahen in ir Stat alle die j di si von aller