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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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Strasburg, von Basel, von Friburg, von Kostenz, von Lindow?, von Vberlingen vnd mit dem edeln HerrnGraven Eberhart von Kybnrg gemachet ^ vnt verbrievet hant vntz vf den nechsten sanct Goerientag vnd vondes hin ein Jar daz nechste, als die brieve staut, die dar vber gemachet vnd geben sint; ^ so veriehen wir,daz wir mit geswornen eiden vns verbunden Hein dien selben zwcijen stetten von Zürich vnd von Berne ze irHänden vnd ze aller der ^ Händen, die nn in dirre verblintnuße sint oder her nach dar in koment, die selbenverbnntnuße stete zehaltenne vnd ze tnenne vnd ze leistenne was ^ an den selben verbuntnuße bricven statzgegen allen den, die in dirre verbuntnuße sint oder har nach darin koment, für vns vnd vnser lantlütc, mit Iguten trüwen ane alle geuerde. Vnd sit wir die vorgenanden Waltlute von Vre, von Switz vnd vonVnderwaldan einen frid mit den hohen ! Herreil von Oesterrich Hein etilen nmnod vor ze sagenne, so veriehenwir, daz vns der manod ist vs gelassen in dirre verblintnuße, den manod stete j ze haltenne als wir glol»Hein, doch also: Weliu stat aber vnder inen oder vnder dien, die in dirre verbuntnuße denne werint, dunket,daz es in mitze j oder notdurftig si, ane gellerde, vnd vns manent, daz wir den frid absagen, so suln wirden frid absagen bi dem eide vnverzogenlich, doch also daz wir j iil behulfen suln sin mit angriffen»« nachdem manod danne allrest, sivenile sich der Nat oder der mere teil des Rates der stat, diu danne f geschädigtist, vf den eit erkennent, daz si wider recht geschadiget sint, vnd suln in auch denne behulfen sin bi deineide nach den brieven, die j vber dise verbuntnuße geschribcn sint, mit guten trüwen ane alle geuerde. Vndze einer stete vnd sicherheit aller der vorgenanter dingen Hein wir ^ die Lantlute gemcinlich von Vre, vo»Switz vnd voil Vndermalden die vorgcnanten, vnserin Jilsigel für vns gehenket an disen brief. Der ^ lvatgeben all dem Fritage iil der Pfingstivocheil, do man zalte von Enstes geburte drücehen hllildert Jar vnd darnach in dem sibenden ^ vnd zwenzigosten Jare.

Pergamentene Urkunde mit den anhängenden Siegeln der drei Länder. Abgedruckt bei Kopp Gesch. Buch XI. Beil. 14. Vgl. cbenb"Geschichte Vd. V. S. 337. 404. Tschudi I. 306, b. Den Bundbrief (vom 30. Mai) sehe man unter den Negestcn hinten im Anhang.

R«.

Bündniß der drei Länder Nri, Schwyz und Unterwulden mit dem Grafen Eberhard

von Kybnrg auf sechözehn Jahre.

1327, 1. September.

Staatsarchiv Bern.

Wir die Amptlüte lind Lantlüte gcmeinlich von Switz, von Vre vnd von Vndcrwalden, tun knnt ^ all-menlichen die disen brief sehent oder hörent lesen, nu oder hie nach, daz wir zu dem hohen manne, graue»Eber- f harte von Kybnrg von nu hin sechszehen Jar die uechsten Hein mit eiden, die wir dar vbelliplich getan, Hein gebunden j ime ze ratenne vnd ze helfeilne iil der forme als hie nach geschribcn stat.uameil ist daz, daz jeman Inn in disen j sechzehen jaren angrifet iilit Vrlig ald mit Krieg«, daz wir darz»vssrunt siner Herrschaft füllen raten vnd im ^ helfeil mit libe vnd mit gute nach vnser macht, in gute»trüwen ane var, mit namen an dien stetten, da Inn ^ in duchti, da wir ime aller nutzlichest möchtin helfe»in dem Vrlig. Bedürfte er aber vnser lttten, sin stette j vnd sin Herrschaft ze werenne oder init ime denne zwo »ü^'voil silier Herrschaft vmbe sich ze varcnne, die ^ füllen ivir ime denne senden, wenn wir von ime denne darübergeninn t werden, vnd mit namen sovil, ^ vmbe so vil lüten so er vils deniie schribi, die wir deilne erziligcn v»denbcren »lüchtin an var. Vnd füllen wir danne die lüte vntz iil sin statt ze Thune in Vilser kosten vnd von Th»»^