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KS
DeS dritten Waffenstillstands der Waldstätte mit Oesterreich erste Verlängerung-
Stans. 1331, 24 October.
Staatsarchiv Luccr».
Wir die Lantlüte von Vre, von Switz vnd von Vnderivalden knndcn vnd vergehen an disein luiü>'alleil dien, die in lesent oder hörent lesen, vnibe ^ den frioe, den mir gabeil vnd gegebeil haben ^Hochgeborneil Herren, dien Herzogeil von Oestcrrich vnd ir dienerron vild ir lliten, vild der noch iveret,mir aber die ^ vorgeschribenen hochgeborneil Herren die Herzogen trösten mit discm brieue, das derfride ivercil vnd bestan sol vntz ze unser Froumnil tage ze Mitteln ^ Ongsteil, der nu nechst kund, alsowir den selben fride hinnan dar mit absageil noch miderbicten, wand das er hinnan dar steitte belieben st/in allem ^ dem rechte vnd in allen den gelungen, als er onch da har gegeben vild genomen was, ane ^'generde. Er sol onch nach dem vorgeschribenen zil meren vnd steitte ^ beliben alle die ivile, vntz er nilldieil vorgenanden Herren dien Herzogen oder von ir amptmanne, der denne ze Rotenburg ir phleger ist, ^von s vns mit miderbotteil wirt. Beschehe aber das der fride dar nach von uns oder von inen widcrs^oder widerbotten wurde, von dem tage sol doch der selbe ^ fride weren vnd steitte sin beidenthalb lutemail guten trüwcil, gar vnd gentzlich, die nechsten vier wnchen vnd den tag allen, mit alleil den ! gedingtals da vor, vnd als der brief stat, der ze Jungest vber den selben fride geben wart. Har vber das disvnd vnncrkrenkct belibe ^ so hau wir die Lantlüte von Vre, von Switz vnd voll VnderivaldenJngesigel ail disen brief gehenket, der gcgebeil ivart ze ^ Staitz, in dem Jare, do mail zalte voll Goü''gebnrte Drntzehenhlindert Jar vnd darnach in dem ein vnd zweNtzigosten Jare, ail ^ denl samstage vorzwelfbotteil tag sant Si>moiis vnd sant Jlldas.
Die drei Siegel der pergamentene» Urkunde sind sämmtlich abgesallen-
KZ.
Des dritten Waffenstillstands zweite Verlängerung.
Stans. 1322, k. Oetober.
Staatsarchiv Lucern.
Allen den die diesen brief ansehent oder hörent lesen, künden wir die Amptlüte vnd die Lantlüte sVre, ze Switz vild ze Vnderivalden ^ gemeinlich vnd vergehen, vmbe den fride, des wir mit den Edlen Hcrch''Her Heinrich von Griessenbcrg vnd Her Hartman von Nuoda, Rittern, ^ phlegern vild amptlüten dererborilen Herren der Herzogen von Oesterrich, ail der selben Hocherbornen Herreil stat vber ein komen !der ilvch weret, das wir si da aber trösten vnd getröstet haben mit disem brieue, das der selbe fride wenvnd bestan sol vntz j ze Vilser Fronwen tage ze Mittem Ongsten, der nn nechst knnd, also das wir den st^"fride hinilnil dar mit absagen, noch wider- ^ bieten, wand das er hinnan dar steitte beliben sol, in "lst"'dein rechte vnd mit allen den gedingeil, als er onch da har gegebeil ^ vnd genomen was, ane alle geiie^'Er sol onch nach dem selben zil weren vild steitte beliben alle di ivile vntz er mit von ^ dien vorgenan^fHerren den Herzogen, oder von ir Amptmanne, der denne ze Rotenburg ir phleger ist, oder von ^gemeinlich wider- ^ botten wirt. Bcschech aber das der fride dar nach von vns oder von inen widerseit