der Herzogen von Oesterrich ge- ^ kengert haben hinnaN ze <Oant Jacobes tage vnd den tag allen mit diengedingen vnd rechten als er vntz ^ har gewesen ist vnd als an dien briefen stat geschriben, die wir inengegeben hatten, do wir des selben ^ langen vrides mit inen vber ein komen waren, an alle geuerde. Das di>war si vnd steite bclibe, dar vmbe ^ haben wir die vorgenamden Amptlüte vnd Lantlüte gemeinlich vonSwitz, von Vren vnd von Vnderwalden i vnser lender Jngesigel an disen brief gehenket, der wart geben anStanstade an dein neichsten Zistage nach ^ Sant Johans tage zc Sunegicht, do man zalte von Gottes geburtedrüzehenhnndert iar vnd darnach in ^ den: Niinzehenden Jare.
Pergamentene Urkunde mit den ahängenden, wohlerhaltenen Siegeln der drei Länder. Abgedruckt beLTschudi I. 239. d.
N.
! Zweiter Waffenstillstand der drei Waldstätte mit Oesterreich.
1319, 3. Juli.
Staatsarchiv Lucern.
Allen den, die disen brief sehent oder hörent lesen, Tuon kund vnd vergehen wir die Lantlüte gcmeiwlich in dien Waltstetei: ze Vren, ze Switz vnd ze Vnderwalden, das wir j voi: des vrliges wegen, sohatten mit den Hochgebornen Fürsten vnd Herren, den Herzogen von Oesterrich, einen getrnwen guoten frid^Hein genomen vild geben an alle geuerde allermcnlichem i es sin Herron, Ritter, pfaffen, burger oder knechte,wiben oder mannen oder kinden, wie die gencnunet sint, die die vorgenainden Herren die Herzogen vo»Oesterrich vnd ir diener an hörent, hinnan ze Sant ^ Johanses mes ze Sunegicht, dem neichsten, vnd den tagallen. Darnach sol ouch der fride weren alle die wile, so der selb fride von dien vorgenamden Herren denHerzogen oder von iren gewüssem Amptman, ^ der denne ze Rotenburg ir pfleger ist, uicht widerbotten ijt,oder von visieren drin Waltsteten gemeinlich. Beschech aber das, das der fride widerbotten wirt nach deintage; so das beschickst so sol der ^ fride weren vnd steit sii: genzelich die neichsten vier wuchen vnd den tagallen, mit allen dien gedingen als ouch da vor. Man sol ouch müssen, das den fride nieinai: von der Hockst^dornen Herren der Herzogen ^ wegen widerbieten sol wan mit briefen, die besegelt sin eintweder mit desHerzogen Jngesigel old mit sines amptnians, der ze Notenburg denne pfleger ist. Aber von visieren wegenden fride nieman s widerbietcn wan mit briefen, die besigelt sin mit drin Jngesigel Vilser drier WaltsteteVren, ze Switz vnd ze Vnderwalden. Vnd sin des, als Vorbescheiden ist, vberein komen gemeinlich an alb'geuerde i mit den edeln Herren vnd rittcren, Heri: Heinriche von Griessenberg, Heri: Rudolfe von ArbM'stvnd Hern Hartmanne voi: Nuoda, pflegeren vnd amptlüten der vorgeseiten Herren der Herzogen, mit de»gedingeil ^ als hie nach geschriben stat, vnd sun dv selben gedinge weren vnd steit siii genzelich vnd ellekliälmit guoten trnwen ail alle geuerde die wile ouch der fride wcret, als da vorgeschriben ^ ist. Vnd loben oi>6)vs ze richtenne, steit ze habenne vnd ze Menne ellu ding als sv an disem briefe geschriben stallt. Bs de»'ersten so vergehen wir, das die vorgenainden Herreil die Herzo- s geil von Oesterrich, ir Höfe, die in visiertlanden gelegen sint, die si nussen bj Lteiser Heinriches ziteil, niessen, enzctzeu vnd besetzeil sun in disem st'^mit dien lantlüten da die Höfe gelegen ^ sint, n:it stüre, mit zinse vnd init gerichten als vntz har gewonliä'ist gesin. Vnd beschech oilch, das in disem selben fride deHein Gottes gäbe oder lehen lidig wurde, die die in"'ge- ^ nanden Herzogeil older ieman ander vor dem vrlige liehen sollen, oder verliehen hatten, dar anwir si mit irren mit deheincn dingen, dv inen schedlich möchten sin oder werden. Es sol j ovch menlich, ^