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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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December 1420.

» Wegen Zng nnd Luceru wird beredet: sie sollen versiegelte Anlaschriefe geben nach Laut der Nob4,zu Frevel und Bußen, diein den flössen" geschehen, mögen beide Theile greifen, wer es eher vernehme,doch sollen die Bußen anstehen bis auf den Spruch und derjenige sie dann nehmen, welcher Recht gemimtdoch daß dem andern die Kosten vergütet werden. Tie Sache soll bis nächste Ostern (23. März 149"ausgetragen werden; I». in der Sache des Abts von S. Gallen und der Appenzeller wird letzterenschrieben, daß der Amman selbzehend auf Dienstag nach der heiligen drei Könige Tag des nächstknnftigen Jnh^(7. Januar 1421), wegen ihrer und des Abts Sache, mit Vollgewalt komme zu antworten, zu thunzu lassen. Heimbringen, daß die Eidgenossen einhellig sind, ohne Uri; item die Boten zuweisen, zu sprecheitem dein Abt ist geschrieben, man wolle ihm auf den Tag antworten; e. wegen des von Toggenburgund Metsch, des Kriegs wegen gegen den Bischof von Cur; «I. wegen Pfand und Geleits, um Schirmv. wegen Schinders Hof der Salzmannin zu Baden, soll man beim Hof bleiben lassen: doch soll Hu»--Zoller für 700 Gulden vertrösten; dann soll von Seite der Eidgenossen ihn: das Gut ledig sein, welch"Salzman von seinem Weib ererbt hat; I die von Zürich sollen dein Bischof voi? Constanz schreiben,S. einen Vogt gen Baden zu setzen; I«. die von Zürich fordern 32 Gulden; I wegen der Aeinter,Ii. die voi? Bern schreiben wegen Grubers; I. Engelbcrgs wegen ist gen Seckingen geschrieben; iu Jiugvon Zuben erklärt wegen des zwanzigsten Pfennings von der Keppellerin Erbe: wolle Lncern nicht davon stehrMso soll es zum Rechten kommen; i». wegen Lorenzen de Pont und derer von Maienthal Buch.

Zu n. Zug beklagte sich wegen Uebcrgriffen luceruerischer Vögte in seine bereits mit Recht festgestellten undden Bund gebrachten hohen Gerichtsinarchen bei Meyerscappel und hatte deßhalb schon am 20. Juni vorher (Donst^vor St. Johannstag ze Sungichten) Lucern einenfrllntlichen vndergang" in Beisein eidgenössischer Boten angetragenMissiv im Staatsarchiv Lucern. Diese Anstände sanden ihre Erledigung durch den Schiedspruch vom 4. Sep'tember 1423. S. Segesser, Rechtsgeschichte von Lucern I. 530.

Zu d.Item der eidgnossen Kotten, Peter Oeri von Zürich, Büntener von Vre, Vlrich der Frowen, Ruedi RedM9von Switz, Claus von Einwil, Amman, Toman Zelger von Vnderwalden, Muliswant von Zug, Amman vo'fGlarus, unser Amman vnd Peter Goltsmid sint all einhell, dz si ir Kotten wisen wellent ze sprechen vmb dafach, alz es veranlasset ist, zwüschent dem apt von sant Gallen vnd Appozellern, vnd ist dem apt vnd Appozeller"gcantwurt, dz vnd wie man nu ein tag inen beden setzen wil, die Minn ze suochen; sint man die nit, so solsprechen nach sag dez anlast": Lucerner Nathsbuch Iii, 71, a. Das Schreiben der Eidgenossen an den Abt vo"St. Gallen äck. Donstag vor St. Thomas (19. December) sagt, den widerspenstigen Appenzeller» sei abermalsgesetzt nach Lucern auf Dienstag nach dem Neujahr. Stiftsarchiv St. Gallen. (29. Januar 1421).von Appozell sönd vns viij guldin, vnd Hertenstein xi guldin, von ir fach wegen, daran het er x K": Dasel"!73, N (II. Juli).Man sol die von Zürich bitten, von der von Zug wegen tag ze geben": Daselbst 74, ^(18. Juli).Von der von Appozell wegen für Ret vnd Hundert, den tag ze setzent uf Galli (16. October)Switz; da selbs gedenk, als der bischof von Costenz rett von der von Appozell wegen, als iij enthoubtet sint"; ^Mach den man brieff gen Appozell": Daselbst 74, d (3. September).

Zu v. S. oben Absch. 478. Die Gemahlin des Grafen Friedrich von Toggenburg war Elisabeth von Metsch-