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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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October 1419. 225

465.

9, 31. (in vi^ilia omniuin Lanotorurn).

Staatsarchiv Zuricii: Sadtbuch III. 7l a. d.

dop trete» 3???dols Zigerl? und Gisenstein, Bote» vo» Bern, und Werner Hm? von SchiviH,

l?^^^ Zweihundert in Ziirich. Die von Bern eröffnen, daß sie einen Zug über die von Wallis^weissen sie bitten, daß Zürich seiner Hülsszusoge statt thne und mit dein Panner ihnen zuziehe,

^ auch Ech?vyz ihnen seine Hülfe zugesagt habe; sie bitten Zürich, auch Zug und Glarns ihnen zu Hiilse^ Der Bote von Schivyz unterstützte die Bitte der Berner. Die von Ziirich antworteten: sie

a»b ^ ^ ^ Glarns zu mahnen hätten; was ihre eigene Hülfeleistung

> so werden sie bei der vormals au Schmilz gegebenen Zusage verbleiben und dieselbe weder mindern

vorerst aber in ernsthasten Sachen Boten zu denen von Schwyz schicken, sich mit Ihnen darum»»d v'isseii lassei?. Was Ziirich durch seine Boten, Bürgermeister Meyß

Brunner, an Schnuiz zu bringen meinte, war dieses: Da der Herzog von Sovoyen Zürichs undU»d'^ Eidgenossen offener Feiild sei, weil er ihnen das Land Eschenthal ohne Absagen eingenommen^^>chalteu habe, bis sie es mit dem Schwert wieder erobern mußten; so werde Zürich, falls derab'da^ Bundesgenosse mit Bern ziehen wolle, mit ihm als seinen? offene»? Feinde nicht ziehe??. Denn

»>>?./" Achten auch Zürichs Eidgenosse?? ihnen Unglimpf zulegen und Ursache suche??, denen vo?? Walliszu ^ Bote?? solle?? daher Sch?v?)z zu berede?? suche??, Bote?? mit ihnen nach Bern zu senden, um

uicht^^^ ^ Sache?? ??och z?i gute?» bringe?? und der Zug sich abwenden lasse. Könnte das

»vi? werden und wollten die Berner durchaus ziehen, so sollen alsdann die Boten von Zürich denen

^olk^" erkläre», daß, wenn der Herzog von Sovoyen, .Zürichs und seiner Eidgenosse?? Feind, und dessenAn sollte, so werden sie, die Zürcher, nicht ziehe??. Ziehe er nicht mit, so wolle Ziirich seiner

stvs/'^ Schwyz genug thuu; nur möchte?? dann die vou^Bern ihnen ????? einen bescheidene?? Pfenning^stellen und besorge??, de»?? soweit könne man selbe nicht zuführen.

,,Darnach" ritten die Boten von Bern nach Schwyz und Zürich um Hülfe gen Wallis; aber die beiden Orte, wiewohlll° Hülfe zugesagt hatten, waren nicht willig zureisen". Nu?? kamen die Boten von Zürich? der Meist, HanS Vrunner;"chwyz, Ammann Reding, Ammann ab Jbcrg; Zug, Koli; Glarns, Auimann Vogel nach Lucern gerittendie von Lucern und die Boten von ttri und ltnterwalden, und erboten sich zu vermitteln; die drei Orteerstanden sich zu einein Frieden und zu einein freundlichen Tag. Die Boten der vier Orte ritten gen Bern, suchtenerwarben dasselbe; darauf kehrten sie nach Lucern zurück,an der ineis", und berichten? Bern habe einenVNeden gemachtvntz zem zwentzigosten tag" (13. Januar 1430) init Beding, daß kein Theil zun? andern wandle, doch^ en Boten sicher sein. Die drei Orte danken den vier, und empfehlen ihnen fürdcr ihre Sache; sie werdennu and«'^" Lucern halten und vollmächtige Bote?? nach Wallis senden. Sie thaten eS; die Walliser nahmen

Frieden an, und wollen den freundlichen Tag zu Zug leisten.Doch darunder werbent die von Bern in zwei?3, vnd an zwein end tag leisten, am Losner sc einen, den andern hie. Waz mag dz betütcn ?c." Staatsarchiv^crnWallifersachen".

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