Juni 1381.
1382, 13. Februar (am St. Valentinsabend) schloß die Gemeinde von Unterwaldcn, jetwederthalb dem Kcrnwaldzu Wisserlon den Johannes von Waltersberg, den Walther von Hunwil und den Walther von Tottikon, sowie alleihre Nachkommen von allen Aemtern aus, weil sie (in diese»: Rinkenberger Handel) das Land in großen Schaden gebrachthaben. Urkunde im Archiv O bwald en, abgedruckt T schud i I. 504. d, Regest im G cschichtsfreund XX. 230 Nr. 40.
Die Notiz bei Tschudi l. 476., daß der Rinkenberger Handel im Jahre 1371 von den Eidgenossen vermitteltworden sei, beruht wahrscheinlich auf einer Datumsverwechselung mit 1381.
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I5Ul, 19. September (Dienstag nach V. F. Tag im Herbst).
Staatsarchiv Bern.
Vergleich zwischen Landammännern und Landleuteu von Ob- und Nidwalden einerseits und dem KlosterJnterlaken anderseits, über Streitigkeiten, welche zwischen Landleuten und Gotteshanslenten wegen Leibdingeuwalteten und worüber Aufläufe und Todschläge entstanden waren. Das Kloster zahlte 300 Gulden für dieErledigung dieser Anstünde.
St etiler, Regcstc» der bcrnischcu Klöster. Jnterlakcn Nr. tili.
14».
Frankfurt. I5NI (Ende September).
Wcitzsiicker: ReichStagSacteu I. S. !!2I.
Entwurf eines königlichen Landfriedens am Rhein, sowie für die weitern Theilbezirke, Franken, Bayern,Schwaben :e. als Grundlage für den königlichen Landfrieden vom 0. März 1382.
(26.) — ctiviilatuv uuio in trss alias partes: Uranooitia, Ilavaria, Lnsvia superior st Interim' nsgus actnonrus . . . st nornns 1?ranoonis, itoin aliarn partom nsgns NnroAuorn, . . . auin sooiis oorunr usguo
Imooroarn inslusivs; Lsrnam lloolitlancls st Lolottvrn . . . vuin omnidus sudctitis impsrn vis. st üososnctsnctonsguo Uataviarn . . . neinus Uosrnis — .
45».
19. September (Mittwoch nach Unser Frauentag zu Herbst.)
> Staatsarchiv Luccrn: Missive.
Ammann und Landleute gemeinlich von Unterwalden „ietwederhalb denr Kiernwald" schreiben an Rath undBurger von Luccrn, sie haben der Herrschaft Wolhusen um Schirmes willen eine Steuer gegeben und gelobt,dieselbe zu geben, so lang dieselbe Herrschaft von Wolhusen lebte; mm aber sei diese abgestorben, Peter vonThorberg greife sie um jene Steuer mit geistlichem Rechte an, sie aber haben sich mit ihrem Eideeinhellig erkannt, daß er sie mit Unrecht angreife; sie mahnen also Luccrn, ihnen nach den Bünden be-hülflich zu sein.
Abgedruckt bei Th. v. Liebenau im Archiv fiir schweizerische G, xvn. S. Iis.
Vergleiche oben Absch. 131.