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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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September t352.

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in der Stat ze Napreswilc, in der Mark oder vf dem land, die hinder vns gesezzen waren oder sitzent oder sitzentwerdent oder zugehörent, daz wir die weisen füllen vnd wellen > daz si ouch gut Vrewnt sein vmb alles daz, soin beschechen ist; welher aber daz nicht tun wolt vnd si darvmb für baz hassen oder veintschaft an si legen wolt.vf den vnd vf die sullen wir in j mit guten triiwen geholfen vnd beraten sein als lang vntz si ir gut vrcwnd werdenn» all geuerd. Wir haben auch fürbaz gelobt vmb all, die leibloz getan wurden von der tat wegen, als > ich egenanterGraf Johans von Habspurg ze Zürich in die Stat viel, daz si darumb niemant vachen noch hassen sol. Wer aber daztet, vf den vnd vf die sollen wir in aber mit guten trüwen > gehulfen vnd geraten sein, als verr und si gentzlichvmb die fache ir gut vrewnd werden, an all geuerd. Wer ouch daz icmant vnser purger vm Raperswilc oder unserLaut auz der > March oder von Wcgi, wie die geheizzen sint, so den von Zürich wider vns vntz vf disen hewtigen tagie gedient haben mit dhaincn fachen, der gut vrewnd füllen wir och sein vnd dez j nieman engeltcn lazzen mit dhainensuchen, an all geuerd. Wir sullen in ouch ze vrewnd gewinnen all vnser vrewnd, diener vnd gesellen vnd mit »amenalle die. die in von der tat wegen j veint sein walten, an all geuerd. Wir vcrgechcn och offenlich vnd tun menlich zewizzen, daz disew richtung vnd all stözze, die vntz her vf gelosfen sint, vnschedlich sein sullen allen blinden vnd j prcsten,die wir vnd die von Zürich mit einander haten vormals, ee ich der vorgenannte Graf Johans von Habspurg geuangenwurd, an all geuerd. Vnd daz disew richtung vnd allez, daz I vor an disem brief verschrieben stat, nu vnd hienachwar vnd stet belibe, dez haben wir die vorgenanten Grafen von Habspurg, geprüder, all drey gesworen mit vf erhabenHänden, gelert! eyd ze den heiligen, für vns, für all vnser erben vnd nachkamen, vnd dawider meiner ze tun mitwarten noch mit werchcn noch mit dhainen fachen, heimlich noch offenlich, > wan daz wir alles daz mit guten trewnvolfürn füllen, so wir an disem brief gelopt vnd gesworn haben, an all geuerd, Vnd dez ze vrchund geben wir all dreygeprüder von Hab- s spurg in disen brief mit unfern anhangden Jnsigel behangen. Daz geschechen ist do man zaltnach Kristus gepurd drewzechen hundert Jar, dar nach in dem zwai vnd fünf- ^ zigisten jar, der Mitwochcn vorMathei Npostoli."

Pergamentene Urkunde im Staatsarchiv Zürich mit zwei anhängenden Siegeln, das dritte ist abgefallen. Abgedruckt Tschudi, I. «so.

2) 1352, 19. September (Mittwoch vor St. MattheuStag): Die Grafen Johann, Rudolf und Gottfried vonHabsburg verheißen ihre Freunde, eine Anzahl namentlich genannter Grafen und Herren, dem Burgermeister,den Nöthen und Bürgern von Zürich und allen ihren Eidgenossen und Helfernzu Freunden zu inachen" umvenknuß, vmb todslag, vmb brand, vmb angriff Vestinen oder Stetten, vmb alle stoß vnd mißhellung vnd vmb allfache», die sich vnz vf disen hütigen tag zwischent in (Zürich) vnd den iren vnd vns vnd den vnsern vfgelossen vnd sichvergangen haben". Und zwar sollen die drei Grasen diese Aussöhnung zu Stande bringen bis nöchste Weihnachten,oder den zwölften Tag nachher alle drei Nach Schasfhausen kommen und da Einlager halten, bis sie ihr Versprechenerfüllt haben. , ^

Pergamentene Urkunde mit drei anhängenden Siegeln im Staatsarchiv Zürmh.

Die zufolge dieses Versprechens erfolgten Aussöhnungen Zürichs mit Grafen und Herren, welche der Stadt wegender Grafen von Habsburg Feind gewesen, achtzehn Sühnebricfe vom 20. September 1352 bis 12. Juli des folgendenJahres 1353 (Staatsarchiv Zürich) sind angeführt im schweizerischen Museum, I, 249.

3) Der Vogt, der Rath und die Burger der Stadt Lausfcnberg verschreiben sich denen von Zürich von ihrer Herrender Grafen von Habsburg wegen, ihre und ihrer Eidgenossen Freunde geworden zu sein ä. ä. Lausfenbcrg, Mittwochvor St, Matthäustaa (13. September) 1352.

^ ^ ^ Pergamente»-Urkunde im Staatsarchiv Zürich, abgedruckt Tschudi, I. «St.

4) Herzog Albrecht urkundet zu Bruck im Argau am 21. September (an St. Matthäustag): Nachdem er dem Burger-meister, dem Rath und den Burgern von Zürich und ihren Helfern seine Huld und Gnade gegeben und ihr guterFreund geworden sei, der Gcfangennehmung des Grafen Hans von Habsburg wegen, so habe er auch für die Urfehdevertröstet, welche die drei Brüder für dessen Freilassung gethan haben, und verpflichte sich, Zürich gegen sie beizustehen,falls sie oder ihre Helfer dagegen etwas thun wollten.

Pergamentene Urkunde mit anhängendem herzogliche» Siegel im Staatsarchiv Zürich, abgedruckt Tschudi, I. «St.

Dazu gehört auch die unten folgende Urkunde vom 3. November 1352. Abschied 95.