Juni 1352. Z8
«. Bnrgernleister, Räthe und Burger von Zürich stellen für sich und die übrigen Orte die Formel derAnnnhnis- und Vollziehungsversicherung des durch die Königin Agnes als Obmann bestätigten Spruchs derösterreichischen Schiedlente aus. Beilage 2t. 16.
«8.
Iloui'A «ZU Li '«Z886. 3. Juni.
Staatsarchiv Zürich.
Amadeus, Graf von Savopen, als Verbündeter Herzog Albrcchts von Oesterreich, sagt den Zürcher»und allen ihren Eidgenossen ab:
«Xos ^nracisus, SSIUSS 8a.dau(iis st iilauriauus, clux Edadiaisii st ^.UAUstö ÄS in Vtulia inarskio, vos Nur-Asusss cks DllursAo ornnssgus vsstros ooinxiioss i sx xarts uostrn st nostrorurn lliis iitsris eiitüäainus od ia-turiag st Arauarniua xsr vos illatas st iiiata viro iUustri st xotsati ciomiuo ^.INsrto, cisi ^raoio. ^.ustris jLtiris st I^arintis Uns!, oui juruiusntis st Müs tauturu sumus astrioti, guoä in uostrain xartsm rsputamusouncisiu. Dutum Durgi in Vrsiss — ckis iij i rasnsis lluuii, anno ckormui UELE «guinczuaASsiruo sseuncio.»
Pergamentene Urkmcke mit aufgedrücktem Siegel, contrasignirt und in Gegenwart zweier Räthe gegeben.
8S.
4. Jmli (Mentag nach vsgender Psingstwochen).
Staatsarchiv Zürich.
Ewiger Blind zwischen Rudolf Brun, Ritter, Bürgermeister, Rüthen und Burgern der Stadt Zürich,Zihnnnes von Attinghausen, Ritter, Landamman n»d den Landleuten zu Uri, Aiiltleuten und Landlcuten zu^chwpz und linterwaldcnjetwederthalb dem Kernwald, und Annnan und Landlenten z>l Glarns. Beilage 22.
Das Staatsarchiv Lucern enthält, unter den Glarner Briefen folgenden Entwurf:
„Wir der . . Schultheis vnd der Rat gemeinlich ze Lucern veriehen, bekennen und tuon kunt offenlich mit„disem briefs allen den j die in an sehent oder hoerent lesen: Als unser sunder guoten frunde vnd lieben getruwen„Eitgenossen, die LantAmmanne vnd die j Lantlute gemeinliche der lendern ze Vre, ze Switz vnd ze Vnderwalden,„mit den erbcrn bescheidenen, vnsern sundern guoten i frunden, den Lantluten vnd der gemeinde gemeinlich ze„Glarus des obern Amptes, vnd mit den, die zuo Inen gehoerent s vnd och si mit Inen einer ewigen buntnisse„vnd fruntschaft ober ein kummen sint, als die buntbriefe wol bewisent die si i ze bcden fiten einander dar vmb„geben vnd versigelt haut, sol man wissen, dz ouch wir mit guoten truwen gelobt hant ^ vnd ze den Heilgen ge-„sworn gelert Eide, als dicke so es für dis hin ze schulden kumt, dz unser vorgenannt lieben getruwen s Eitgenossen»von ieman an griffen oder geschediget werdent als verre, dz si uns dar vmb manent vmb Hilfe, als fi nach j«vnsern alten buntbriefen ze manende gewalt hant, vnd vns och manent vnd bittent vmb Hilfe, ob si von der„egenannten gemeinde i ze glarus gemant wurdent, dz ouch wir das bi den vorgenannten vnsern eiden vnucrzogenlich tuon„sullen als ernstlich vnd i furderlich, das es den selben von Glarus trostlich vnd nutzlich sie nach aller sicherheit vnd„ane alle geuerdo. Vnd har i ober ze."
In einem zweiten Entwürfe geloben Landleute und Gemeinde zu Glarus des obern Amtes, und die, welche zu ihnengehören, ihren Eidgenossen der drei Länder: Hätten sie jetzt, oder gewännen sie inskünftig Stöße „mit unser gnedigenHerschaft von Oestcrrich j oder mit andern Herren vnd iren Amptluten von ihren wegen von der rechtunge, gulte, sture,»Zmse, oder dienste wegen"; so wollen sie hierum auf den Spruch ihrer Freunde der Burger von Lucern und ihrerEidgenossen der drei Waldstätte kommen.—In einem dritten Entwürfe erklären die drei Länder: sollten ihre Eidgenossenie Lucerner angegriffen werden und sie um Hülfe mahnen, und zugleich bitten, daß sie auch ihre Eidgenossen von Glarusmahnen, so wollen sie es bei ihren Eiden unverzüglich thun.
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