Druckschrift 
Tentamen Historicum De Ordinationibus Provincialibus Juliacensibus, Montensibus Nec Non Variis Earundem Editionibus
Entstehung
Seite
104
Einzelbild herunterladen
 

1044erkant, hab ich gleich wol, auß bewegen-den vrsachen, mich damit beladen lassen,bin auch dabey verblieben, biß E. Fürstl.G. lieber Sohn, die Administration deßStiffts Münster verlassen; vnd zu E. F.G. (Gott lob) glücklich widerumb an-heimß kommen, vnd alſo, biß E. Fürſtl.G. mich mit einem andern Dienst gnedig-lich versehen, am Hof verblieben. Vnddieweil ich damals was sich bey Hochbe-melter Fürstlicher Hochzeit zugetragen,bey Ritterspielen vnd andern angesteltenfreuden, vernemen mögen, vnd in vnder-thenigkeit bedacht, es würde ewer Fürstli-che G. deren geliebsten Sohn, dessen Fürst-lichen Gemahl, vnd der HochlöblicherVerwandtschafft nicht mißfallen noch ver-hümlich sein, da solcher Fürstlicher Hoch-zeitlicher Ehrentag, mit seinen gehaltenenTriumphen, Ritterspielen, Tornieren,Rennen vnd Stechen, auch andern derglei-chen Kurtzweilen vnderſcheidlich beſchriebenwürde, fürnemlich vnd dieweil bey derHochzeitlicher freud nichts ohn sonder be-deutnus vnd geheimnus vorgenommen.Vnd ob wol alſolche beſchreibung einen er-farnen vnd geübten Man erfürtert hette,der alles was ſich zugetragen, wie es ver-ordnet vnd ins werck gestalt, zum zier-ligsten