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Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath : mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen
Entstehung
Seite
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127Buschhof, auch Lehnbusch und „am newen Baum“ genannt1812 im Besitz von Henr. Schwengers.*) Ferner finden wirhier die Häuser „am Funger“ wovon es 1660 heißt: „fun-ger Erb hält mit bungard und land 1 Morgen 4 Rth., istein churmüdig, dienstbahres und jährlich zinßbahres guth.Um 1725 in Besitz von Peter Funger.Als andere „auswendige Neersener“ in der Niederhaidewerden aufgeführt: Höterkes, Sitter, Mühler, herman barsch,flegen und Haken (wo früher der Abdecker gewohnt, sagt dasVerzeichniß). Das Mühlenerb hatte mit „garten und Bun-garten 1 Morgen 32 Rth.,“ war ebenfalls churmüthig und„fahrzinßbahres gut“ und gab „an das haus zur Nerschenjährlich 2 Malder roggen.“ 1812 im Besitz von J. Schwengers.Das Erb gab an den Vikar des Jakobi=Altars zu Anrath„2 gulden licht“„Liefen Erb in der Neerheid mit seinen geheuchtern, landtund bungerten helt 1 Morgen 102 Rth. Am hauß Nersenbeschwert wie Mühlenerb, gibt ein sümmer roggen (1660).Das Erb kommt später unter diesem Namen nicht mehr vor.Auch das sog. Hendrichs Erb, groß 3 Morg. 10 Rth., be-schwert wie die andern, wird später nicht aufgeführt, vielleichtist es Cörstenhof, jetzt Kreuzer.„Flegen Erb, groß 1 Morgen 102 Rth., beschwert andas Schloß wie Mühlenerb;“ mußte an den Küster zu Anrath2 Viertel Roggen und „ein wusch flachs“ liefern.„Ipsch Erb groß mit scheur und bungarth auch ohnebawlandt 6 M. 122 Rth., der darzu gehörige bendt ist demhauß zur Neersen churmüdig, gibt darbey jährlich auf Martini2½ Goldgülden, 6 Vierdel Roggen. Dem Vikario zu anradt½ Malder Roggen und den patribus zu Neuß ½ MalderRoggen“. 1568 gibt Ambrosius von Virmond dem PeterIps halfman in der Elsert und „Drütgen siene Husfrawe“zu Erfpacht vier morgen fries erfs, disser Zeit bosch vndbendt vf das broich schiessend. Dauon sollen die vursch. eludegeben alle und jede Jair vf sankt Remiestag (St. Remigius)fünf bescheiden Daler gutt in silber und jeder zwei loetschwer 2c. 2c.(Die andern, jetzt zur Gemeinde Neersen gehörenden*) Ueber den neuen Baum siehe S. 45.