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Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath : mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen
Entstehung
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76den Schloßgarten und machen auch das hen, die bespannten4fahren aber auch den mist in den schloßgarten 2c. 2c.1738 hat der Bürgermeister Heier in seiner Rechnungstehen: „11. Nov. hab ich an aletgen hessen 15 Rthlr. 30Stüb. zahlt, die deß H. graffen garten gekraut hat.Das sog. Wachtgeld wurde zu Kriegszeiten von jederHaushaltung erhoben im Betrage von 12 Stüb. bis herabzu 1 ½ St.Die Schankgerechtigkeit war ebenfalls einer Steuer, der„Accise“ unterworfen „die in feste Pur. U. M. V. (Maria-Lichtmeß) verfallenen accisen betragen sich zwaren ad 34Rthlr., weilen aber das branntweinsbrennen verbotten ge-wesen, also nicht mehr empfangen als 29 Rthlr.“ (1698)„Die brandeweinsbrenner geben von jedem Keßel 3 Rthlr.,welche mit fäßern auszapfen 1 Rthlr. Weinzäpfern 2 ad 3Rthlr. bierzapfern, nachdem sie viel oder wenig zapfen 1Rthlr. 45 Stüb. Dieses aber nicht beständig, sondern vonder gn. Herrschaft höher oder niedriger gesetzt wird, nachdemdie Zeiten seynd. (1748)Die Juden mußten dafür, daß ihnen der Aufenthaltauf herrschaftlichem Gebiet erlaubt war, einen sog. „Glaids-brief“ oder ein Judenpatent, auf zwölf Jahre lautend, gegeneine jährliche Steuer lösen. Dieselbe betrug 1748 die Summevon 120 Rthlr. für eilf Familien. 1698 heißt es: „Esseyndt nunmehr vier jüden in hiesiger Herrlichkeit, welchejährlich gibt jeder 1 Goldg.1701 werden genannt: Isak der Jaudt, Meyer derInd, Callmuß, arreth der Jandt.Ueber die Hand= und Spanndienste finden sich häufigePosten in den Rechnungsbüchern, bald sind einige sechszigDienstleute aufgefordert, um das Rod zu einem Park umzu-schaffen, bald müssen die Flöthen (Gräben) gereinigt werden,dann fahren die „Bawern stein und kalk und Bord und dieeife (Löwen am Eingange des Schlosses) und die Bilder.“Var ein Uebelthäter zu verhaften oder im Schloßge-*) Prozeß zwischen dem Amtmanne Lenders und den Scheffen1789.(Diese, so wie die meisten Papiere über das Dorf Reersen verdankeich der Freundlichkeit der Frau Wittwe Kersten am Bölel. V.)