172Tröstet mich mit ZauberbildernSeliger Vergangenheit,Und, um meinen Harm zu mildern,Lehrt mich meine Sterblichkeit.Rosen! ihr verwelkt allmählig,Welkt an meinen Buſen hin;Und auch ich — Gott! wie glückseligBin ich, weil ich sterblich bin! —Langſam welk' ich hin zum Grabe,Lo man meinen Staub verscharrt,Wann ich ausgelitten habe,Und die Ruhe meiner harrt.Daß in Gottes heil'ger Frühe,Wann sein Hauch mein Grab umweht,Meine Hülle wieder blühe,Wird sie traurig hingeſä't.Sie, die hier zum Staube niederTodes kalte Hand mir riß,Blühn mir dort am Herzen wiederDer Unsterblichkeit gewiß.
Selbſi⸗