Bürgerrolle des Himmels aus. Denn wie könnteder zum Bürger des Himmels, und zum Mitge-nusse der himmlischen Glückseligkeit, die dochgrößtentheils im Genuß treuer Freundschaft be-stehn wird, taugen, der hienieden Liebe mit Kalt-sinn, und Treue mit Untreue vergalt. Streicheauch du Edler, der du dich darauf verstehst, dei-nen Freunden ein Freund zu seyn! — wenn dirgleich das Herz darüber brechen sollte — denNamen des Elenden aus dem Register deinerFreunde aus, in dem nur die theuren Namen de-rer zu glänzen verdienen, die sich in ihrem Ver-halten gegen dich gleich blieben, und auch da inihren guten Gesinnungen gegen dich nicht wank-ten, als das Unglück die Wahren und Falschen un-ter deinen Freunden von einander schied, wie einstder Richter der Welt die Wahren und Falschenunter den Seinigen scheiden wird.IV.Dem Manne, der ein gutes Herz hat, siehtman es an — sagt Abbt in seinem vortreflichenBuche vom Verdienſt mit Recht — daß man ei-nen Freund aus ihm machen kann. Aber zwi-schen
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Denkmal aufgerichtet über den Gräbern meiner Frühverklärten : eine Schrift für gefühlvolle, theilnehmende Seelen
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