93ewig im Rosenlichte der Wahrheit, Tugend undZufriedenheit wandeln werde.Ihnen legte ich die in den vorhergehendenBlättern enthaltene Ideen zur Prüfung vor,und — sie lächelten mir Beifall zu. Warumsollte ich also nicht ruhig dem Tadel derer entge-gensehn, die den Bund der Freundschaft mit die-sen zwo Töchtern des Himmels für sehr entbehr-lich halten? Der getreue Liebende achtet es nicht,wenn er um seiner Geliebten willen wund geschla-gen wird.II.Das Verlangen, nach dem Tode von derNachwelt eines ehrenvollen Andenkens gewürdigtzu werden, hat mit dem Verlangen, seinen Ge-liebten nach dem Tode unvergeßlich zu bleiben,nicht völlig einerlei Quellen.Die Begierde nach Nachruhm beruht größten-theils auf den nämlichen Gründen, aus denen dieEhrbegierde überhaupt erklärt werden kann. Dietäuschende Phantasie bringt uns der Nachwelt,oder
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Denkmal aufgerichtet über den Gräbern meiner Frühverklärten : eine Schrift für gefühlvolle, theilnehmende Seelen
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