79der Hochschätzung und Liebe, interessant, diewir gegen sie empfinden. Und wahrlich, esmüßte uns nie Lieblingsgeschäft gewesen seyn,die Spuren der göttlichen Güte und Vorsehung inden Schicksalen der Menschenkinder zu bemerken,wir muͤßten uns nie im Nachdenken über die We-ge, die Gott hienieden mit den Sterblichen geht,geübt haben, wenn wir darinnen nicht immernoch Ermunterungen zur Verehrung Gottes,zum Vertrauen auf seine Vorsehung, zur kindli-chen Ergebung in seinen Willen, und zur freudi-gen Hoffnung der herrlichsten Entwicklung unsrereigenen Schicksale fänden. — Die Verirrungenihres Verstandes und Herzens — denn warumwollten wir es uns aus partheyischer Liebe zuihnen, oder vielmehr aus übelgeordneter Eigen-liebe, die so ungern an allem, was zu uns ge-hört, Fehler entdeckt — verbergen, daß auchsie davon nicht frei waren? — DiesePerirrun-gen ihres Verstandes und Herzens, die so oft ihreZufriedenheit trübten, die so manche Stunde ih-res Erdenlebens verbitterten, die so piele Verle-genheiten und Leiden über sie herbeiriefen, unddie auf ihrem Sterbelager noch die Ruhe undHei-
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Denkmal aufgerichtet über den Gräbern meiner Frühverklärten : eine Schrift für gefühlvolle, theilnehmende Seelen
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