Druckschrift 
[1] (1795)
Entstehung
Seite
209
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209Ist ihm bescheidene Weisheit die theur errungeneFreundinn,Die mit Rosen den Pfad über den Gräbernbestreut.Rastlos forschet sein Geist, und lief't in desmenſchlichen HerzensRäthselbuch, und enthüllt kühn sein Ver-borg'nes der Welt.Höher hebt ihn Betrachtung der Welt zumewigen UrquellDessen, was ist und was war, dessen, wasseyn wird, empor.Fröhlig wallt er vor Gott, und pflücket dieBlümchen der Freude,Die der Thor nicht bemerkt, die nur demWeiseren blühn.Theuer sind ihm die Menschen. Zu menschen-freundlichen ThatenReißt sein veredeltes Herz unwiderstehlichihn hin.Oft, o Feder! umschwebt dein Bild mich. ImWehen des AbendsHaucht es mir frommes Gefühl, Ruh' mirund Frieden ins Herz.Dank