202Gierig trank' ich; und siehe! zwo holde himm-lische Schönen,Arm geschlungen in Arm — plötzlich er-schienen sie mir.Trauliche Schwestern, verklärt in nie verwel-kende Schönheit,Lieblich im Strahlengewand', winkten die Gött-lichen mir.Und ich hob die Rechte gen Himmel, und schwurbei JehovahWahrheit und Tugend! euch bebend denheiligen Eid.Lieben wollt' ich euch mehr, denn der Jünglingſein Mädchen,Mehr, denn der Bräut'gam die Braut, mehr,denn der Gatte das Weib.Wollt' im Kampfe für euch der Wunden undStriemen nicht achten,Und der Narben mich einst bei den Un-sterblichen freun.Abermals trank' ich, und siehe! gestärket, voll Muthund voll Mannkraft,Riß ich, der Knechtschaft gram, klirrendeFessel mir ab;Die,
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