Der Friede folgt dem blut'gen Kriege,Den Oelzweig in der Hand. Der HeldErröthet über seine Siege,Verlacht den Beifall einer Welt.Bei des getreuen Weibes KüssenSchmäckt er der süßen Ruhe Werth.Und schwelgt in fröhlichen GenüssenAm theuren, väterlichen Heerd.Die Weisen und die Thoren schaltenDich oft zwar Täuscherinn, die das,Was sie so gern versprach, zu halten,Nach unſrer Zeiten Brauch vergaß;Doch reicht nicht Wahrheit dir die Rechte,Nicht Treue dir den Freundschaftskuß?Ja! Traum giebst du dem Lasterknechte;Doch Edle führst du zum Genuß!O Hoffnung! höre meine Bitte,Komm', und umschweb' im EngelflugDie Redlichen, in deren MitteMein Herz oft laut vor Wonne schlug.M 4
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