93Doch bald wach' ich mit trübem MuthAus meinen Träumen auf,Und laſſe meiner ThränenfluthAufs neue freien Lauf.Er ist es nicht — so seufz' ich dann,Den mir mein Herz versprichtEr ist ein lieber, guter Mann;Allein mein Jüngling nicht.Ach! hätt' ich Fittige, wie du,Dann sucht' ich weit umherIhn auf, und hätte keine Ruh',Bis er gefunden wär“.Allein, wer weiß, ob auch für michEin holder Jüngling blüht,Der zärtlich liebt, und so wie ichFür ihn, für Dora glüht?Vielleicht, daß ihm der liebe TodAuf ſeiner Mutter SchooßIn seines Lebens MorgenrothBereits das Auge schloß.
Ach!