Druckschrift 
[1] (1795)
Entstehung
Seite
89
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89Berg und Thal wird sich alsdann verschönen,Prächtig wird der Waldgeſang ertoͤnen,Und der Jüngling wirdLiebe fühlen, wo die TurteltaubeZärtlich girrt.In dem Schattenkühl der blüh'nden LindenWerd' ich holde Blumenkränze windenFür die Holde, dieLiebe zur vertrautesten GespielinnMir verlieh.Unter eines Wäldchens hohen BuchenWerd' ich in der Hitze Kühlung suchen;Dicht an einen BaumLeg' ich mich, und träume mir den schönstenSchäfertraum.Froh werd' ich von einem Hain zum andernIn der milden Abenddämm'rung wandern,Und ein PeilchenstraußHaucht mir dann der Wohlgerüche bestenWillig aus. —UndF 5