85Die Beilchenmeines Grabhügels.Sann mein banges Herz nicht mehr vergebensNach der längstverlornen Ruhe strebt,Und das Ahnen eines bessern LebensFriedlich um mein frühes Grab her schwebt:Lieblich sprießen dann bescheidne VeilchenIn des Hügels Gras' im Lenz hervor,Und der hingeworf'nen Hülle TheilchenBlühn in ihnen reizender empor.Eures Freundes Angedenken leite,Meine Trauten! euch alsdann ans Grab,Und ein Strom von euren Thränen gleiteZu des Freundes Hügel heiß hinab!Segnet mit dem Thränenblick der WehmuthJedes Veilchen, das den Hügel schmückt,Und durch Wohlgeruch, und stille DemuthBald belehrt, und bald das Herz entzückt.JederF 3
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