—78Einst war ich, wie du, so selig,Und, wie du, so gut, so rein.Ach! da schlief ich noch allmählig,Bei den ſüßen Tändelei'nMeiner Mutter ruhig ein.Aber, Dorchen! jene Stunden,Wo so wohl, so wohl mir war,Sind für mich schon längst verschwunden.Sorge, Kummer, und GefahrMehren sich von Jahr zu Jahr.O, wie sehn' ich oft vergebensMattgequält den Schlaf herbei,Daß er neue Kraft des Lebens,Holder Träume GaukeleiUnd Erquickung mir verleih'!O, wie voll von KümmernissenHab' ich oft die Nacht durchwacht,Und des müden Hauptes Kissen,In verschwiegner Mitternacht,Noch mit Thränen naß gemacht!
Schloß