An die Rose..—O du, die du mit AmbradüftenDem Zephyr lohnst, der hochgeliebtVon dir, in reinen FrühlingslüftenAm schwülen Tag die Labung giebt!Noch seh' ich deinen Busen glühen,Noch schwillt er keusch und jugendlichUnd doch wirst du so bald verblühen,Denn, Rose! schon entfärbst du dich.Wie! willst du unter Dornen sterben,Holdselige? Das sollst du nicht.Nein; Ruhm soll dir dein Tod erwerben,Da dich Eliſens Finger bricht.An ihrem Busen sollst du prangen,Als ihrer Unschuld Wächterinn,Und fließen soll von ihren WangenAuf dich der Wehmuth Thräne hin,
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Denn