11Hier um dein Grab,Das dir im Lebenslenz so früh der Leiden Ende,So sanften Schlaf verlieh, irr' ich umher undfändeBei dir nur Ruh. Ich härm' mich ab,Und schluchzend ring' ich meine Hände,Du Edler!Du warst mir mehr,Du bester, edelster von allen Königssohnen!Als in der Jugend Reiz die lieblichste derSchönen,Die bei des Frühlings WiederkehrSich schmückt des Jünglings Wunsch zu krönDu Theurer!Du liebtest mich,Und immer bliebst du treu dem oft beschwornenBunde.Du warst mir Schirm und Schutz, und in derLeidensstundeGenoß ich Ruh' und Troſt durch dich,.Drum blutet dir des Herzens Wunde,Getreuer!Ach
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