Mit seiner Heerde wallt. So frei, wie er, vonPlagen,So glücklich sind fürwahr nicht die, die Kronentragen.Die Schäferinn schmiegt sich an seine treueBrust,Sie tändelt, scherzt mit ihm, und nennt ihn ihreLustUnd ihren Seladon.Der Schäfer spricht:geschwinde,Geschwinde küsse mich! Du hast mein HerzSelinde.Und wie — wir könnten jetzt uns finstrerSchwermuth weihn?Vergebens lächelten uns Berg und Thal undHayn?Nein! laß uns weise seyn, und Blumenkränzewinden,Lenz und Jugend, als ein Morgentraumverschwinden.Da-A 5
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