Nachtrag zu Bellerau.
(Siebe S. 17-24.)
Von den 140 ha, die der Gartenftadt Fjellerau G. m. b. r). durch Eintra-gung eines dinglichen Vorkaufsrechtes zur Verfügung ftehen, bat pe
bisher rund 73 ha zum Durch phnittspreife von 1,50 M. pro qm käuflicherworben. Davon werden bis Ende 1911 rund 30 ba verwertet fein. Bisjeljt find gebaut außer der Fabrikanlage der Deutpben Cllerkftätten für ßand-werkskunft G. m. b. Y). 164 Kleinbäufer, 19 Landbäufer und eine ÄnzablGefchäftsbäufer am „Markt". Im Laufe diefes Jabres werden gebaut weitere150 Kleinbäufer, etwa 25 Landbäufer, ein Gapbaus, ein Ledigenheim unddie große Anlage für die Bildungsanftalt Jaques-Dalcroze G. m. b. Y). 1910betrug Fjelleraus Einwohnerzahl rund 800, Oktober 1911 werden es an 2000fein. Nur etwa x / 4 davon pnd Arbeiter und Angepeilte der Deutfchen(Uerkftätten.
3urzeit ip in den phon fertigen Bauten ein Kapital von 3444000 M.invepiert; im Laufe diefes Jahres wird noch für etwa 3 000 000 M. gebaut.
Die Gartenpadt ßellerau G. m. b. Y). wird nach den bisherigen Er-fahrungen fcbon im Jahre 1913—1914 eine Rentabilität erreichen; von daan werden die aus der Bodenverwertung verfügbaren 3infen bei weiteremnormalen Fortfcbreiten der Bebauung von Jahr zu Jahr peigen, fo daß dannregelmäßig nicht nur die auf 4 % befchränkte Dividende an die Gefellfdjafterausgezahlt werden kann, fondern auch mit der Cilgung der Gefellphafts-anteile und der Auffüllung eines befonderen Refervefonds begonnen werdenkann. Die dann nod) übrig bleibenden erbeblichen und von Jahr zu Jahrpeigenden Summen ermöglichen dann die Schaffung gemeinnüljiger kulturellerEinrichtungen aller Art. Diefe, der Allgemeinheit zufließende Bodenrentewird pd) im Laufe der Jahre bis auf jährlich über 100 000 M. erhöben.
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