■TDofjnunflsifijp-niiftferap-firöße-- der- fltlargaref ^e- ^rupp- Stiftung -
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Gartcnvorftadt Margaretenr)ör)e in Effen a. d. Rul)r.
Im Jahre 1906 errichtete Frau Friedrich Alfred Krupp anläßlich derVermählung ihrer Cocbter Bertba mit Dr. Krupp von Bohlen und Fjalbacbdie „Margarete Krupp-Stiftung für (Uobnungsfürforge". Das Vermögender Stiftung heftest aus einemKapital von 1 Million Mark,fowie aus einem vortrefflichenBaugelände von rund 50 ha.Die Stiftung foll den minder-bemittelten Klaffen dienen undzwar nicht allein den Angeheil-ten der Kruppfcben Cllerke. unterden Mietern der in der erftenBauperiode gebauten ßäuferwaren nur 45% in den Krupp-fcben (Xlerken befdjäftigt. Dieüebrigen (ind in der ftädtifchenVerwaltung, bei der Eifenbabn,bei der Poft und in Privat-betrieben angeftellt.
Es foll zunäcbft eine Mil-lion Mark verbaut werden,alsdann foll durch hypothekari-fcbe Beladung der Fjäufer neuesKapital für die Fortfe^ung derBautätigkeit gewonnen werden.Das Gebäude bietet Raum für15—18000 Menfcben. Das fürdie üeberbauung erforderlicheKapital wird auf ungefähr 20Millionen Mark veranfcfjlagt.Der Bebauungsplan unddie fämtlichen Entwürfe für dieFjäufer find von dem leitendenArchitekten der Stiftung, GeorgMetjendorf, gezeichnet. DieStraßen fdjmiegen Jicb vortreff-lich dem abwecbfelungsreichenGelände an. Bei der Geftaltungder Fjäufer läßt fich der Archi-tekt augenfcbeinlich von derguten alten bergifcben Bauweifeanregen. Jedes Fjaus erhälteinen Garten von 70—300 qmGröße. Die ßäufer, von denennebenftebende Abbildung eingutes Beifpiel gibt, enthalten imErdgefcboß, außer einer (Ilobn-ftube, eine fogenannte (Xlohn-
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Gartenftadt Margaretenböbe — Doppelhaus.
Hrd). G. Megendorf.
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