Ich allhier ganz gern will streiten,Mach nur, daß mein Kreutz und LeydenWerd mit Himmels⸗Freud verſüßt.10. Ich will gern mit beyden HändenAchati mich zum Kreutze wenden,Weil im Kreutz doch leben muß;Ich will mich mit Dörnern krönen,Mich mit meinem GOtt verſöhnen,Sterben will ich in der Buß.11. Stille Einöd, dürre Felder,Stumme Felſen, ſchwarze WälderIhr bringt lauter Süßigkeit!Zeige mir die Himmels=StraßenO Aegidi! lehr mich hassenDer Welt Freud und Eytelkeit.12. Wann der Höllen=Hund durch BellenSich in das Gewehr will stellenMargaretha ſteh mir bey!Du allein kanſt überwinden,Diesen Hund mit Ketten binden;Mach mich von der Höllen frey.13. Endlich wann der Todt sich zeiget,Wann die Lebens⸗Sonn ſich neigetIn das Grab zum Untergang,Catharina mich erfrische,Mir den Todten=Schweiß abwische,Stärk mein Seel im letzten Zwang.14. Bar-
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Hülf in der Noth : das ist: Uhralte Freytägige Andacht, so in der auf den sogenannten Stoffelen in der Pfarr Bilck vor Düsseldorf gelegener heiliger Kreuz- und 14. Nothhelfers Kapellen pflegt gehalten zu werden
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