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2 (1899) Praktische Unterrichtslehre für Seminaristen und Volksschullehrer : [mit Katholischer Katechetik]
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1. Rechnen.

2. Zerlegen der Zahlen 2—6.

a) in der Reihe.

2 (3, 4, 5, 6) ist 1 und wie viel?

3 (4, 5, 6) » 2 » » » ?

4 (5, 6) » 3 » » » .?

5 (6) » 4 » » » ?

6 » 5 » » » ?

Wie kann man 2 (3, 4, 5, 6) zerlegen?

b) aulscr der Reihe.

3 (5, 2, 6, 4) ist 1 und wie viel?

6 » 2 (5, 1, 4, 3) und wie

viel? etc

III. Anwenden.(5. Anwendung.)

1. Eingekleidete Aufgaben mündlich.

Otto hat 5 Schusser. Abends bringt er 6 nachhause. Wie vielSchusser hat er gewonnen?

Franz und Max haben zusammen 6 Ostereier. Franz hat 4;wie viele hat Max?

Ein Bäuerlein hat 3 Kühe. Wie viele mufs es noch kaufen,bis 6 Kühe in seinem Stall stehen?

An einer Strafse stehen 6 Häuser. Auf der einen Seite sind 2,wie viele auf der anderen? etc.

2. Vorschreiben von Zahlbild und Ziffer 6; Üben durch die Schüler.

3. Uneingekleidete Aufgaben schriftlich.

5 + ? = 63 + ? = 61 + ? == 61 + ? = 4etc.

6 = 4 + ?6 = 1+?6 = 3 + ?4 = 3 + ?etc.

Von eingekleideten schriftlichen Aufgaben mufsauf dieser Stufe noch abgesehen werden.

§ 72.

IV. Geschichte der Methode des Rechenunterrichts.

A. Altertum.

Sobald die ersten Familien zu einander in Beziehung traten,mufste sich das Bedürfnis geltend machen, in irgend einer WeiseZahlen zum Ausdrucke zu bringen; ohne ein Mittel hiezu war selbstder Tauschhandel, wohl der erste unter den Völkern, auf die Dauerunmöglich.

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